VERLEGT: Kammerkonzert der Symphoniker Hamburg
Das Ersatzkonzert findet um 19 Uhr in der Hauptkriche St. Jacobi statt
Faszination Kammermusik
Bitte beachten Sie: Das Konzert wurde auf den 28. November um 19 Uhr und in die Hauptkirche St. Jacobi verlegt. Abonnenten und Teilnehmer am Ticketbestellverfahren werden per E-Mail benachrichtigt: Zum Ersatzkonzert
Mit Werken von Béla Bartók, Aleksandra Vrebalov und Franz Schubert lädt das Laeiszquartett zu einem Programm der modernen Entdeckungen, der Kämpfe ein – mit einem seligen, lebensbejahenden Schluss.
Zu Beginn erklingt Béla Bartók: Dessen viertes Streichquartett sprüht vor motivischen Einfällen, Umkehrungen, radebrechenden Engführungen, attraktiven Rauheiten und giftig-faszinierenden Klangideen. Es gilt als »Streichquartett-Klassiker der Moderne«. Aleksandra Vrebalovs Stück unter dramatischen Umständen Ende der 1990er-Jahre in der serbischen Stadt Sombor. Die Komponistin verarbeitet in ihrem kurzen Werk Motive aus dem reichen Musikschatz der Sinti und Roma. Beinahe ebenso existenziell klingt Schuberts letztes Kammermusikwerk, das große Streichquintett C-Dur. Doch statt endzeitlicher Zerknirschung keimt in großen Teilen des Werkes Dur-Hoffnung auf. Allein das Adagio erzählt tröstlich von Hoffnung, Liebe und Schönheit. Eine positive Utopie – angesichts des bevorstehenden Endes.
Besetzung
Laeisz-Quartett
Adrian Iliescu Violine
Satoko Koike Violine
Bruno Merse Viola
Eugene Lifschitz Violoncello
Li Li Violoncello
Programm
Béla Bartók
Streichquartett Nr. 4 Sz 91
Aleksandra Vrebalov
Pannonia Boundless für Streichquartett
– Pause –
Franz Schubert
Streichquintett C-Dur D 956
Veranstalter: Symphoniker Hamburg
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