Trio Orelon

»Beethovens Töchter«

Trio Orelon
Trio Orelon © Anna Fiolka
Laeiszhalle
Laeiszhalle © Maxim Schulz

Ohren auf für klassische Musik von Frauen

Beethoven, Brahms, Haydn, Mozart – im Kammermusik-Repertoire sind es die Namen dieser Komponisten, auf die man am häufigsten stößt. Die Komponistinnen der klassischen Musik hingegen werden nur selten oder sogar gar nicht auf die Bühne gebracht. Das Trio Orelon will daran etwas ändern.

Mit »Beethovens Töchter« möchte das Trio auf Komponistinnen aufmerksam machen, die unter zum Teil widrigen, gesellschaftlichen Umständen ihren musikalischen Ausdruckswillen durchsetzen mussten und deren teils vergessene Werke wieder hörbar machen. Ludwig van Beethoven schien dem Kammerensemble der ideale Namensgeber für ihr Projekt. Und das mit Recht: Hat doch kaum ein anderer Komponist die Grenzen der klassischen Musik so aufgesprengt und den Weg bereitet für die, die nach ihm kommen. Sei es musikalische Form oder Sujet: Beethoven stand für Fortschritt.

Das 2018 in Köln gegründete Klaviertrio Orelon verdankt seinen Namen der Weltsprache Esperanto, in der »Orelon« schlicht »Ohr« bedeutet, und damit die vielen Aspekte des Hörens in der Musik versinnbildlicht. Seit ihrem Zusammenschluss haben die drei Musiker:innen bereits mehrere renommierte Preise gewonnen, zuletzt beispielsweise den ersten Preis in der Kategorie Klaviertrio sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerks beim Grazer internationalen Kammermusikwettbewerb »Franz Schubert und die Musik der Moderne«.

Besetzung

Trio Orelon

Judith Stapf Violine
Arnau Rovira i Bascompte Violoncello
Marco Sanna Klavier

Programm

Ludwig van Beethoven
Klaviertrio c-Moll op. 1/3

Amy Beach
Klaviertrio op. 150

– Pause –

Dora Pejačević
Klaviertrio C-Dur op. 29

Veranstalter: Münster Klassik

Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Sonderprogramms NEUSTART KULTUR

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