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NDR Kammerkonzert
David / Blanc / Walckiers – 2G+ MIT ABSTAND
Beschreibung
Wie vielfältig die reiche Landschaft der Kammermusik im Frankreich des 19. Jahrhunderts sich darstellt und welche Entdeckungen hier auch heute noch zu machen sind, davon haben vor allem die letzten beiden Jahrzehnte einen neuen Begriff gegeben. Sehr viel französisches Repertoire ist ganz neu entdeckt worden, und nicht selten kam es zu veritablen ersten Wiederaufführungen – seit beinahe 100 Jahren! Ein Grund dafür ist nicht zuletzt die historische Tatsache, dass bei zahlreichen französischen Komponisten des 19. Jahrhunderts die Kammermusik weniger im Mittelpunkt stand und weniger Traditionslinien ausformen konnte, als das bei ihren deutschen Kollegen der Fall war. Und so musste man erst etwas sorgfältiger in den Archiven forschen, um manchen unerkannten Schatz zu heben.
Das fabergé-quintett setzt sich schon seit langem mit diesem Repertoire auseinander und ist nun mit drei Stücken wieder einmal im Rahmen der NDR-Kammermusikreihe zu hören. Unter den Komponisten, die es diesmal für sein Programm ausgewählt hat, ist Félicien David sicher der bekannteste – von ihm sind die enorm farbigen, stimmungsvollen Stücke über die vier Jahreszeiten zu hören.
Adolphe Blanc hat nicht weniger als sieben Streichquintette hinterlassen; er war ein unermüdlicher Arbeiter und Vorkämpfer für die Kammermusik, der im Lohnberuf natürlich nicht um das Arbeiten an der Oper, der unstreitig wichtigsten französischen Musikgattung seiner Zeit, herumkam.
Eugène Walckiers war einer der berühmtesten Flötisten seiner Generation. Noch im 18. Jahrhundert geboren, interessierte er sich auch stark für Kammermusik für Streicher; der individuelle Ton seiner majestätischen Quintette und ihre kompositorische Finesse sorgen dafür, dass sie heutzutage wieder gern aufgeführt werden.
Besetzung
fabergé-quintett
Programm
Félicien David
Les Quatre Saisons (Auszüge)
Adolphe Blanc
Streichquintett Nr. 4 Es-Dur op. 22
– Pause –
Eugène Walckiers
Streichquintett Nr. 4 A-Dur op. 108
Veranstalter: NDR
Spielort : Rolf-Liebermann-Studio
Bis 1938 war das Rolf-Liebermann-Studio ein jüdischer Tempel. In der Pogromnacht zerstört, ging es 1941 in den Besitz der Stadt über, später in den des Nordwestdeutschen Rundfunks, der es in einen Konzertsaal umbauen ließ. Heute zählt das Studio mit seinen klassischen Konzerten, Lesungen, Matineen und Jazzkonzerten zu den ersten Adressen für Hamburger Kulturinteressierte.
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Anfahrt
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Parken
Auch mit dem Auto ist das Studio über Bundesstraßen und Autobahnen sehr gut zu erreichen, allerdings sind nur bedingt Parkplätze verfügbar.
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Barrierefreiheit
Der Zugang zum Gebäude und in den Konzertsaal ist barrierefrei.
Außerdem verfügt der Saal über eine Induktionshöranlage, die Hörgeschädigten ein intensives Hörerlebnis ermöglicht. Die Induktion ist auf folgenden Plätzen verfügbar:
Reihen B & C: Plätze 13 bis 24
Reihen D & E: Plätze 17 bis 32
Reihe F: Plätze 21 bis 30
Merkliste
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