U1: Klosterstern
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Bus 109: Sophienterrassen
NDR Kammerkonzert
Farrenc / Wolf / Berio
Beschreibung
Neue Klänge zu neunt: Im vierten NDR Kammermusikkonzert der Saison erkunden neun Musikerinnen und Musiker ein Repertoire, das für viele Konzertbesucher Neuland sein dürfte. Denn wer kennt schon das Nonett der französischen Komponistin Louise Farrenc, das im Jahr 1850 kein Geringerer als der berühmte Geiger Joseph Joachim mit uraufführte? Und wer hat gewusst, dass Nino Rota nicht nur Filmmusik komponiert hat (für den Soundtrack zu »Der Pate« erhielt er einen Oscar und einen Golden Globe) sondern auch Werke für den Konzertsaal?
In Rotas Heimat träumte sich Hugo Wolf bei der Komposition seiner »Italienischen Serenade«. Und mit »Opus Number Zoo« hat Luciano Berio den italienischen Haustieren ein liebevolles Denkmal gesetzt. In märchenhaften Fabeln führen die Musiker als Instrumentalisten und Sprecher das Publikum in einen ganzen Zoo von einheimischen Tieren: Das Hühnchen ist stolz, mit dem Fuchs tanzen zu dürfen, und merkt nicht, wie ein Licht, nämlich sein eigenes, erlischt. Das Reh sinniert über den Sinn des Lebens und zwei Großstadtkater liefern sich eine heftige Straßenschlacht, bevor sie zerzaust nach Hause hüpfen.
Besetzung
Jürgen Franz Flöte
Johanna Stier Oboe
Gaspare Buonomano Klarinette
Benedikt Seel Fagott
Amanda Kleinbart Horn
Harim Chun Violine
Barbara Gruszczynska Violine
Aline Saniter Viola
Katharina Kühl Violoncello
Programm
Louise Farrenc
Nonett Es-Dur op. 38
Hugo Wolf
Italienische Serenade G-Dur für Streichquartett
Luciano Berio
Opus Number Zoo
Nino Rota
Nonett für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabaß
Veranstalter: NDR
Spielort : Rolf-Liebermann-Studio
Bis 1938 war das Rolf-Liebermann-Studio ein jüdischer Tempel. In der Pogromnacht zerstört, ging es 1941 in den Besitz der Stadt über, später in den des Nordwestdeutschen Rundfunks, der es in einen Konzertsaal umbauen ließ. Heute zählt das Studio mit seinen klassischen Konzerten, Lesungen, Matineen und Jazzkonzerten zu den ersten Adressen für Hamburger Kulturinteressierte.
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Anfahrt
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Parken
Auch mit dem Auto ist das Studio über Bundesstraßen und Autobahnen sehr gut zu erreichen, allerdings sind nur bedingt Parkplätze verfügbar.
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Barrierefreiheit
Der Zugang zum Gebäude und in den Konzertsaal ist barrierefrei.
Außerdem verfügt der Saal über eine Induktionshöranlage, die Hörgeschädigten ein intensives Hörerlebnis ermöglicht. Die Induktion ist auf folgenden Plätzen verfügbar:
Reihen B & C: Plätze 13 bis 24
Reihen D & E: Plätze 17 bis 32
Reihe F: Plätze 21 bis 30
Merkliste
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