Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
NDR Das Alte Werk
»Biber war meine erste Liebe, und die begleitet einen Menschen sein Leben lang«, gesteht der österreichische Barockgeiger Gunar Letzbor, der sich seit vielen Jahren mit dem Schaffen des 1644 in Böhmen geborenen Salzburger Hofkapellmeisters Heinrich Ignaz Franz Biber befasst und mit seiner Deutung der berühmten »Rosenkranz-Sonaten« Maßstäbe gesetzt hat. Letzbor kann daher ohne Übertreibung behaupten: »Ich fühle eine seelische Verbundenheit zu diesem rebellischen und liebevollen Menschen, der sicherlich das Violinspiel im Habsburgerreich stark beeinflusst hat.« Biber komponierte die insgesamt fünfzehn »Rosenkranz-Sonaten« im Jahr 1676, vermutlich für gottesdienstliche Andachten über die einzelnen Mysterien, von der Verkündigung bis zur Krönung der Jungfrau Maria. Bis heute gelten sie als ein Wunderwerk der musikalischen Zahlenmystik und enthalten eine Fülle an Symbolen und Chiffren, die längst noch nicht alle zweifelsfrei entschlüsselt sind. Ein markantes Moment des Zyklus bietet aber vor allem die sogenannte Skordatur: Einzelne oder mehrere Saiten der Violine müssen gezielt »verstimmt« oder umgestimmt werden, damit Mehrfachgriffe verwendet und Klangeffekte erzielt werden können, die sonst auf dem Instrument nicht realisierbar wären. Für Letzbor ist es nicht zuletzt der weite interpretatorische Spielraum, der diese Werke so attraktiv werden lässt, denn hier ist nicht alles notiert und vorgegeben: »Für mich war die Alte Musik immer ein Hort der Freiheit.«
Ars Antiqua Austria
Gunar Letzbor Violine und Leitung
Heinrich Ignaz Franz Biber
Sonata I »Jesus, den du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast« / Sonaten über die Mysterien des Rosenkranzes
Sonata IV »Jesus, den du, o Jungfrau, im Tempel aufgeopfert hast« / Sonaten über die Mysterien des Rosenkranzes
Sonata VII »Jesus, der für uns gegeißelt worden ist« / Sonaten über die Mysterien des Rosenkranzes
Sonata X »Jesus, der für uns gekreuzigt worden ist« / Sonaten über die Mysterien des Rosenkranzes
Sonata XI G-Dur »Auferstehung Christi« / Sonaten über die Mysterien des Rosenkranzes
Sonata XIV D-Dur »Mariä Himmelfahrt« / Sonaten über die Mysterien des Rosenkranzes
Sonata XV g-Moll »Die Krönung der Jungfrau Maria« / Sonaten über die Mysterien des Rosenkranzes
Veranstalter: NDR
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
Nachttarif (18–6 Uhr): maximal € 11
24-Stunden-Tarif: maximal € 30
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
Merkliste
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