Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
»Unsere Träume sind das, was uns am meisten ähnelt«, schrieb Victor Hugo einmal. Kein Wunder, dass literarische Fantasie- und Traumwelten seit jeher auch Komponisten beflügelt haben. Und so werden Thomas Hengelbrock und das NDR Sinfonieorchester ihr Publikum dieses Mal in ein sagenhaftes Reich der Abenteurer, Spinnen und Nymphen entführen. Zwar zeigte sich Felix Mendelssohn von Victor Hugos Schauspiel »Ruy Blas« nur wenig beeindruckt, dennoch inspirierte ihn das Stück zu einer dramatischen Ouvertüre von »glänzender Ritterlichkeit«, wie Eduard Hanslick lobte. »Ritterlichen Charakters« ist natürlich auch das Thema, das Richard Strauss seinen »fantastischen Variationen« nach Cervantes’ »Don Quixote« zugrunde legte. In brillanter Weise hat er es verstanden, die Abenteuer des »Ritters von der traurigen Gestalt« (repräsentiert vom Solo-Cello) zusammen mit seinem Kumpanen Sancho Pansa (an der Bratsche) in Musik zu übersetzen – Kampf mit den Windmühlen und blökende Schafherde inklusive! Eine Art musikalischer Insektenkunde gibt es mit Albert Roussels Ballett-Pantomime »Le festin de l’araignée« für den Konzertsaal zu entdecken. In der kuriosen Handlung streitet sich ein illustres Personal aus Spinne, Ameisen, Mistkäfer, Gottesanbeterinnen und Würmern um das Essen, bis sich alle Insekten zum feierlichen Leichenbegräbnis einer Eintagsfliege versammeln. Zum Abschluss des Konzerts lockt die von vielfarbig schillernden Klangreizen durchzogene Musik Maurice Ravels für sein Ballett »Daphnis et Chloé« in ein bukolisches antikes Griechenland.
NDR Sinfonieorchester
Jan Larsen Viola
Christopher Franzius Violoncello
Dirigent Thomas Hengelbrock
Felix Mendelssohn Bartholdy
Ouvertüre zu »Ruy Blas« op. 95
Richard Strauss
Don Quixote / Fantastische Variationen über ein Thema ritterlichen Charakters op. 35
Albert Roussel
Le Festin de l'araignée »Das Festmahl der Spinne« / Ballett-Pantomime op. 17 / Suite
Maurice Ravel
Daphnis et Chloé / Symphonie choréographique in drei Teilen / 2. Suite
Veranstalter: NDR
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
Nachttarif (18–6 Uhr): maximal € 11
24-Stunden-Tarif: maximal € 30
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
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