Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Mozart: Ouvertüre zu »Le nozze di Figaro« & Klavierkonzert KV 595 / Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 4
Ein flüchtiger Moment des Erwachens: Die Feder setzt an, die ersten Töne erklingen, der Vorhang hebt sich, die Schicksalsfanfare erklingt … Am dritten Adventssonntag laden die Symphoniker Hamburg zu einem Konzertabend voller Kontraste und Emotionen in die Laeiszhalle ein.
Mozarts funkelnde Ouvertüre zu »Le nozze di Figaro« eröffnet das Programm – ein musikalisches Spiel mit Licht und Schatten, Witz und Dramatik. Andere Töne schlägt das zweite Mozart-Stück des Konzerts an: Sein letztes Klavierkonzert Nr. 27 in B-Dur erscheint leise und klar, von fast überirdischer Transparenz. Interpretiert wird es von dem polnischen Pianisten Szymon Nehring, der zu den herausragenden Pianisten seiner Generation zählt und gern gesehener Gast bei den Symphonikern ist. Der Mehrfach-Preisträger des renommierten Arthur-Rubinstein-Wettbewerbs bringt mit feiner Klangkultur und lyrischer Tiefe die Melodien zum Leuchten.
Der zweite Teil des Abends gehört der musikalischen und emotionalen Welt Peter I. Tschaikowskys. Seine Symphonie Nr. 4 in f-Moll ist ein Bekenntnis zur Schönheit trotz innerer Not – ein dramatisches Werk, das zwischen Zweifel und strahlender Gewissheit pendelt. Es entstand als »Schicksalssymphonie« in einer düsteren Lebensphase, geprägt von persönlichen Krisen, die von der unerfüllten Liebe zu einem Geiger über eine Scheinehe bis hin zu einem Selbstmordversuch reichten, für die der Komponist eine musikalische Erlösung als Widerhall komponierte.
Am Pult ist mit dem 2000 geborenen Aurel Dawidiuk einer der spannendsten Dirigenten der jüngsten Generation zu erleben, »ein neuer Stern vom Dirigentenhimmel« (Hamburger Abendblatt). Mit Energie, Präzision und Sinn für emotionale Tiefe führt er die Symphoniker Hamburg durch ein Programm, das wie ein Spiegelbild der Seele wirkt: Schönheit, die sich in Bewegung entfaltet, Leidenschaft, die zur Form wird – zwischen Eleganz und eruptiver Wucht, zwischen leiser Intimität und orchestraler Größe.
Symphoniker Hamburg
Szymon Nehring Klavier
Dirigent Aurel Dawidiuk
Wolfgang Amadeus Mozart
Ouvertüre zu »Le nozze di Figaro« KV 492
Konzert für Klavier und Orchester B-Dur KV 595
Piotr I. Tschaikowsky
Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36
mit Dr. Johann Layer
18:00 Uhr / Laeiszhalle, Studio E
Symphoniker Hamburg / Das große Abo
Symphoniker Hamburg / Das kleine Abo
Veranstalter: Symphoniker Hamburg
Dieses Konzert unter der Leitung von Aurel Dawidiuk wird im Rahmen der Konzertförderung Forum Dirigieren – eine Initiative des Deutschen Musikrates – aus Fördermitteln der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL) unterstützt.
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
Nachttarif (18–6 Uhr): maximal € 11
24-Stunden-Tarif: maximal € 30
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
Merkliste
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