Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Grooves & Dances
Die Hamburger Camerata groovt. Zum Saisonauftakt 2013/2014 hat der junge Chefdirigent Simon Gaudenz ein Konzertprogramm aus tänzerischen beschwingten Werken zusammengestellt. Eröffnet wird das Konzert mit den Tanzpräludien von Witold Lutosławski, die der polnische Komponist 1959 komponierte. Im Mittelpunkt des Konzertes steht dann das zur Jahrtausendwende komponierte Werk des Schweizers Dieter Ammann »Grooves – Fitting One« (2000). Im umgangssprachlichen Sinn meint Groove einen körperlich fühlbaren metrischen Puls: Solche Pulsierungen treten in »Grooves – Fitting One« immer wieder auf. Mit »Fitting« ist eine im Zentrum von Ammanns kompositorischem Schaffen stehende Montagetechnik gemeint. Diese erstreckt sich nicht nur auf Satzstrukturen, sondern auch auf unterschiedliche Zeitverläufe – quasi ein Übereinanderlagern verschiedener Grooves. Die beiden kurzen Tänze »Sacrée et Profane«, die Claude Debussy für Harfe und Streicher schrieb, entstanden zeitgleich mit wichtigen Werken wie »La Mer«. Der profane Tanz steht im leicht beschwingten 3/4-Takt. Wie ein weihevoller Schreittanz im langsamen 3/2-Takt steht davor der Danse sacrée, der mit einer einstimmigen Melodie der Streicher beginnt und laut Spielanweisung »süß und ausdrucksvoll« (»doux et expressiv«) klingen soll. Im spannenden Dialog mit diesen drei Werken des 20. und 21. Jahrhunderts steht die 7. Symphonie von Ludwig van Beethoven, die ganz von Rhythmus bestimmt ist; Richard Wagner bezeichnete sie treffend als »Apotheose des Tanzes«. Den stürmischen Charakter des Finales beschrieb der Musikwissenschaftler Martin Geck mit den Worten: »Mit seinem Hauptthema wendet es sich eher an die Sinne als an den Geist, fordert eher zum Sich-Gehenlassen als zur Sammlung auf, ist eher auf körperlichen Ausdruck denn auf innere Sublimierung gerichtet.«
Hamburger Camerata
Johanna Ponzer Harfe
Leitung Simon Gaudenz
Witold Lutosławski
Tanzpräludium (Dritte Fassung)
Claude Debussy
Danse sacrée et danse profane / Zwei Tänze für Harfe und Streichorchester
Dieter Ammann
Grooves – Fitting One für Kammerorchester / Hamburger Erstaufführung
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Veranstalter: Hamburger Camerata
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
Nachttarif (18–6 Uhr): maximal € 11
24-Stunden-Tarif: maximal € 30
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
Merkliste
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