Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Symphonischer Chor / Elbipolis / Matthias Janz
Konnte Georg Friedrich Händel aus dem Barock in unsere Zeit blicken? Sein Oratorium Saul wirkt fast hellsichtig: Geschrieben 1738 in London, erzählt es die uralte Geschichte vom ersten König Israels, dessen Eifersucht auf den jungen Helden David zur Tragödie führt. Doch Saul ist mehr als biblische Historie – es ist ein musikalisches Psychogramm über Macht und Menschlichkeit, über den gefährlichen Sog von Ruhm und den Preis politischer Eitelkeit. Wer heute auf die Spannungen zwischen Autorität und Aufbruch, Altem und Neuem blickt, entdeckt in Händels Musik ein geradezu zeitloses Spiegelbild unserer gesellschaftlichen und politischen Umbrüche.
Mit leuchtenden Chören, eindringlichen Arien und orchestraler Dramatik formt Händel ein packendes Seelendrama, das weit über den religiösen Stoff hinausgeht. Die Charaktere seiner Figuren sind eindrucksvoll dargestellt: die fanatische Raserei des Königs, Davids milde Stärke, Jonathans Freundestreue, Michals stille Liebe. Virtuose Chöre wechseln mit ergreifenden Arien und instrumentalen Überraschungen – darunter die Orgel, die Händel selbst spielte. Aus dieser klanglichen Vielfalt entsteht eine dramatische Wucht, die weit über das Sakrale hinausreicht.
Saul ist ein Werk über Menschen in Extremsituationen – erschütternd aktuell in Zeiten globaler Machtspiele, verletzlicher Demokratien und öffentlicher Inszenierungen. Händels Musik fragt nicht nach Sieger oder Besiegtem, sondern nach der Würde des Menschen im Sturm der Gefühle. Ein Oratorium, das mehr ist als eine Bühnenhandlung: ein musikalischer Spiegel unserer Zeit.
Symphonischer Chor Hamburg
Elbipolis Barockorchester Hamburg
Jonathan Michie Saul
Tobias Hechler David
Ilker Arcayürek Jonathan
Magdalene Harer Michal
Karola Sophia Schmid Merab
Leitung Matthias Janz
Georg Friedrich Händel
Saul / Oratorium in drei Akten HWV 53
Veranstalter: Symphonischer Chor Hamburg e.V.
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
Nachttarif (18–6 Uhr): maximal € 11
24-Stunden-Tarif: maximal € 30
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
Merkliste
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