Die Jubiläumssaison zum 10. Geburtstag der Elbphilharmonie begann nicht nur mit einem hochkarätig besetzten Konzert mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra, Klavierstar Alexandre Kantorow und Dirigent Manfred Honeck (zum Konzert-Stream), sondern auch mit einem Podiumsgespräch. Auf der Bühne des Kleinen Saals kamen der Generalintendant von Elbphilharmonie und Laeiszhalle Christoph Lieben-Seutter, der Hamburger Kultursenator Dr. Carsten Brosda, mit Pierre de Meuron einer der Architekten der Elbphilharmonie und die Schlagzeugerin Vivi Vassileva zusammen. Moderatorin Muschda Sherzada führte durch das Gespräch über die ersten Entwürfe für das neue Konzerthaus, den Publikumszuwachs in der Stadt und die Bedeutung der Elbphilharmonie für Hamburg und darüber hinaus.
Die Jubiläumssaison 2026/27 bietet spannende Festivals, Schwerpunkte und Konzerte.
»Man war der Meinung, es gibt ja ein wunderbares Haus, die Laeiszhalle – warum ein Neues bauen? Aber als dieser Entwurf auf dem Tisch lag, ging ein Raunen durch die Branche, durch die Stadt, die Medien, die Politik. Alle waren sich einig, dass so ein Projekt Hamburg bislang fehlt. Ohne diesen Entwurf hätte es die Elbphilharmonie nie gegeben.« – Christoph Lieben-Seutter
»Die Elbphilharmonie ist ein Wahrzeichen geworden, und zwar ja nicht nur für Hamburg, sondern für Deutschland insgesamt. Ich erhebe fast darüber hinaus: ein Wahrzeichen aus dem 21. Jahrhundert. Ein Wahrzeichen, das für eine demokratische Zeit steht. Ein Wahrzeichen, das aus der Kunst herausgewachsen ist und Architektur und künstlerisches Programm miteinander verbindet und eine Gesellschaft repräsentiert.« – Dr. Carsten Brosda
»Die Elbphilharmonie gehört definitiv zu den top internationalen Sälen, in denen man unbedingt mal gespielt haben muss. Dann hat man’s geschafft. Ein Dream-Goal für alle Musiker:innen.« – Vivi Vassileva
»Ich habe vorhin mit Ascan Mergenthaler, der auch verantwortlicher Partner war für die Elbphilharmonie, festgestellt, dass das Gebäude aussieht wie neu. Unglaublich. Also es schmeckt noch nach Holz, als wäre es gerade erst gestern fertiggestellt. Und ich glaube, das hat auch damit zu tun, dass der Eigentümer, der es nutzt, dieses Haus liebt und sorgeträgt. Das ist das Beste, was uns Architekten passieren kann: Jemand, der das Haus liebt und Leben darin kreiert.« – Pierre de Meuron