NDR Elbphilharmonie Orchester / Pablo Ferrández / Manfred Honeck

Reinvere: Schade, zu spät / Haydn: Sinfonie Nr. 100 »Militärsinfonie« / Dvořák: Cellokonzert

Ticketvorverkauf ab 19.5.2026 um 11 Uhr Tickets ab € 15 15 | 29 | 54 | 79 | 92
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Manfred Honeck
Manfred Honeck © Todd Rosenberg
Pablo Ferrández
Pablo Ferrández © Igor Studio
  • Foyereinlass 9:30 Uhr

  • Einführung 10 Uhr

  • Beginn 11 Uhr

  • Pause

Lieblingsgast des NDR EO: Manfred Honeck

Manfred Honeck ist ein überaus beliebter Stammgast beim NDR Elbphilharmonie Orchester. Der langjährige Chef des Pittsburgh Symphony Orchestra leitete hier schon so manches (Groß-)Projekt und reißt das Publikum immer wieder durch seine temperamentvollen Interpretationen mit. Diesmal kombiniert der Österreicher eine seiner Lieblingssinfonien des späten Joseph Haydn mit dem berühmten Cellokonzert von Antonín Dvořák – einem geradezu sinfonischen Konzert-Koloss, mit dem der spanische Spitzen-Cellist Pablo Ferrández einen fulminanten Schlusspunkt im Programm setzt.

Zum Auftakt bringt Honeck ein neues Werk des estnischen Komponisten Jüri Reinvere mit in die Elbphilharmonie, das er erst wenige Monate zuvor in Bamberg aus der Taufe gehoben hat. Man darf gespannt sein, was der in den verschiedensten Orchestersprachen beheimatete Wahl-Deutsche den Hörer:innen in »Schade, zu spät« anbietet – in jedem Fall getreu seiner Devise wohl eine Musik, »zu der sie Zutrauen fassen können«.

Als Joseph Haydns Sinfonie Nr. 100 im Jahr 1794 in London zur Uraufführung kam, fasste das Publikum solches Zutrauen übrigens nur in Grenzen: Als einen »Höhepunkt von scheußlicher Eindringlichkeit« empfanden die jüngst in die französischen Revolutionskriege involvierten Engländer die ungewöhnlichen Passagen mit Triangel, Trommel und Becken, die dem Werk den Beinamen »Militärsinfonie« eingebracht haben. Zwar war der bis ins hohe Alter frappierend originelle Haydn in seinen »Londoner« Sinfonien um keinen Scherz oder überraschenden Coup verlegen. Doch das hier war mehr als das: In der überspitzen Darstellung des »höllischen Gebrülls des Krieges« klingt der bis heute relevante Unterton der Anklage mit...

»Oben näselt es, unten brummt es.« Mit dieser lapidaren Einschätzung bekundete Antonín Dvořák einst sein – gelinde gesagt – mäßiges Interesse am Violoncello. Ironie der Geschichte: Ausgerechnet er sollte mit seinem h-Moll-Konzert einen unübertroffenen Klassiker des romantischen Repertoires für dieses Instrument schreiben. Seinen einprägsamen Melodien und gewaltigen sinfonischen Entladungen, seiner fesselnden Virtuosität und überwältigenden Emotionalität kann sich niemand entziehen.

Besetzung

NDR Elbphilharmonie Orchester

Pablo Ferrández Violoncello

Dirigent Manfred Honeck

Programm

Jüri Reinvere
Schade, zu spät

Joseph Haydn
Sinfonie G-Dur Hob. I:100 »Militär-Sinfonie«

– Pause –

Antonín Dvořák
Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104

Einführung

10:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal

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Veranstalter: NDR

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