Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Hamburg.Baroque / CPE.Bach.Chor.Hamburg / Hansjörg Albrecht
Es hätte der Beginn einer wundervollen Völkerfreundschaft sein können: Der begabte Hebräer Josef aus dem ländlich geprägten Kanaan gelangt in Ägypten vom Versklavten zu großem Einfluss am Hof des Pharao. Mit seinem vorausschauendem Handeln trägt er entscheidend dazu bei, das Land vor einer schweren Hungersnot zu bewahren. Aus Dank erlaubt der Pharao Josef, seine gesamte Familie mitsamt ihrem Besitz nach Ägypten zu holen. So siedeln die Vorfahren der zwölf Stämme Israels in der Hoffnung auf Sicherheit und ein besseres Leben nach Ägypten über.
Aus anfänglicher Gastfreundschaft und Toleranz gegenüber den Hebräern wird aber bald Misstrauen, Unterdrückung und schließlich Versklavung. Mit Mose tritt eine Figur auf den Plan, die zwischen Macht und Ohnmacht, Zweifel und Berufung steht. Gott sendet ihn, um sein Volk aus Ägypten zu führen – doch der Pharao verweigert sich. Was folgt, sind die berühmten »Plagen«: Zeichen und Wunder, die nicht nur Natur und Ordnung erschüttern, sondern auch den inneren Zustand eines Herrschers offenbaren, dessen Herz immer härter wird. Blutroter Nil, Frösche, Finsternis und Tod werden zu Bildern für Angst, Hybris und Hoffnung auf Befreiung. Die biblischen Texte erzählen dabei weit mehr als historische Katastrophen: Sie handeln von Machtmissbrauch und Freiheit, von menschlicher Verblendung und göttlichem Eingreifen – Themen, die bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben.
Händels Oratorium »Israel in Egypt« entstand 1738 und wurde 1739 in London uraufgeführt. Es gehört zu seinen ungewöhnlichsten Werken, weil der Chor hier eine besonders dominante Rolle übernimmt und die Handlung fast durchgehend trägt. Statt einer opernhaften Abfolge von Arien entfaltet Händel die biblische Exodus-Geschichte in großen Chorszenen und eindrucksvollen Klangbildern, etwa bei den zehn Plagen und beim Durchzug durchs Rote Meer. Musikhistorisch ist das Werk besonders bemerkenswert, weil Händel mit dramatischer Malerei, kontrastreichen Orchesterfarben und monumentaler Chorarchitektur eine fast oratorische »Kolossalform« schafft, welche die kollektive Erfahrung des befreiten Volkes ins Zentrum rückt. Gerade darin liegt seine Tiefe: Das Werk verbindet biblische Rettungserzählung, politische Resonanzen und eine hochverdichtete musikalische Rhetorik von Leid, Bedrängnis und Erlösung.
Dieses Konzert ist Teil des Händel-Zyklus der CPE.Bach.Akademie.Hamburg.
Hamburg.Baroque
CPE.Bach.Chor.Hamburg
Hansjörg Albrecht Cembalo und Leitung
Georg Friedrich Händel
Israel in Egypt / Oratorium in drei Teilen für Soli, Chor und Orchester HWV 54
Das Konzert findet ohne Pause statt.
18:45 Uhr / Laeiszhalle, Großer Saal
Veranstalter: Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg e.V.
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
24-Stunden-Tarif: maximal € 50
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
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