John Adams

80 Jahre John Adams – einer der größten Komponisten unserer Zeit wird gefeiert. Es gratulieren unter anderem Alan Gilbert, Gustavo Dudamel und Lisa Batiashvili. Ein Konzert leitet Adams sogar persönlich.

John Adams
John Adams © Margaretta Mitchell

Beschreibung

Er ist einer der meistgespielten Komponisten unserer Zeit: der Amerikaner John Adams. Seine raffinierten und dabei höchst klangsinnlichen Stücke wurzeln in der rhythmischen Energie der Minimal Music, die sich ab den 1960er Jahren von Kalifornien aus in die Welt verbreitete. Adams bereichert sie jedoch um eine irisierende harmonische Palette und teils gesellschaftspolitisch aufgeladene Botschaften. Am 15. Februar 2027 wird er 80 Jahre alt – Grund genug, einige seiner Hauptwerke in fünf Konzerten zu versammeln. Dazu zählt »Harmonielehre« (der Titel ist ein ironischer Seitenhieb gegen Arnold Schönberg), das rund um den zehnten Geburtstag der Elbphilharmonie den Großen Saal in prächtige Klangfarben taucht.

In zwei weiteren Konzerten des NDR Elbphilharmonie Orchesters erklingen zudem »Lollapalooza« – entstanden als Geburtstagsgeschenk für Sir Simon Rattle – sowie »Absolute Jest«, das auf Musikfetzen Ludwig van Beethovens basiert. Absolute Experten für Adams’ Musik sind die Mitglieder des New York Philharmonic, die mit ihrem neuen Chefdirigenten Gustavo Dudamel »On the Transmigration of Souls« beisteuern, komponiert zur Erinnerung an die Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001. Zum Höhepunkt tritt Adams selbst ans Pult des London Symphony Orchestra, um einige seiner größten Hits zu dirigieren, darunter »Shaker Loops« und »Short Ride in a Fast Machine«, mit denen er Anfang der 1980er-Jahre seinen Durchbruch feierte.

Die Veranstaltungen des Schwerpunktes