Elbphilharmonie Visions

Das Festival mit Musik der Gegenwart

Veljko Nenadić
Veljko Nenadić © Julian Conrad

Beschreibung

Ein infernalisches Schlagzeugkonzert, ein grooviges Happening für Beatboxer, Jazzband und Sinfonieorchester, eine singende Komponistin, die als Hologramm über dem Ensemble schwebt: Beim Festival »Elbphilharmonie Visions« kann man Musik nicht nur hören, sondern mit dem ganzen Körper erleben. Denn die Musik des 21. Jahrhunderts ist ein Abenteuer – und nirgendwo ist sie so zu Hause wie in einem Konzertsaal des 21. Jahrhunderts.

Zumal, wenn seine Akustik so kristallklar ist, dass sie auch noch den raffiniertesten Klangeffekt plastisch auffächert. Schon zum dritten Mal holt das biennale Festival ein Best-of der Orchestermusik der letzten Jahre nach Hamburg. Präsentiert wird sie in kompakten einstündigen Konzerten von einigen der besten Rundfunkorchestern Deutschlands, angeführt vom NDR Elbphilharmonie Orchester unter seinem Chefdirigenten Alan Gilbert, Festival-Initiator und engagierter Fürsprecher der Musik unserer Zeit.

Besonders spannend: In kurzen Bühnengesprächen geben die Komponist:innen exklusive Einblicke in ihre Klangwerkstatt und verraten, wie ihre Musik entsteht. Das Programm umfasst prominente Namen der Szene ebenso wie Newcomer. Gleich zum Auftakt erklingt eine Uraufführung von Veljko Nenadić, der den eigens zum Festival gestifteten Claussen-Simon-Kompositionspreis erhält. Der 1998 in Serbien geborene Künstler schöpft Inspiration unter anderem aus der traditionellen Musik des Balkans: »Seine Werke wirken natürlich und mitreißend und vermitteln eine sehr persönliche Perspektive auf seine musikalische Herkunft«, schwärmt Gilbert.

Die Veranstaltungen des Festivals