Opern und Vokalwerke

Ob geistlich oder weltlich, für den Konzertsaal oder die Oper, großbesetzte Werke mit Chor und Gesangssolist:innen haben einen festen Platz in Elbphilharmonie und Laeiszhalle

Beschreibung

Nein, die Elbphilharmonie ist ebenso wenig ein Opernhaus wie die Laeiszhalle. Aber die großen Musiktheaterstücke dürfen und sollen auch hier erklingen. Zumeist in rein konzertanter Form, was eine umso größere Konzentration auf die Musik ermöglicht, mitunter auch durch den geschickten Einsatz reduzierter Requisiten. Die Bandbreite reicht in dieser Saison von Henry Prucells »The Fairy Queen« nach Shakespeares »Sommernachtstraum« , über »Falstaff« von Mozart-Zeitgenossen Antonio Salieri zu Mieczysław Weinbergs »Die Passagierin«. Luigi Nonos »Prometeo« ist der Opern-Beitrag zum Prometheus-Thema der Saison und mit Béla Bartóks Psychothriller »Herzog Blaubarts Burg« sowie Igor Strawinskys »Oedipus Rex« sind zwei weitere Klangabenteur auf dem Programm.

Auch die großen Oratorien, Messen und Kantaten haben traditionell einen festen Platz in Hamburgs Konzerthäusern. In dieser Saison kommen wieder die besten Chöre Europas und große Gesangsstars wie Magdalena Kožená und Julian Prégardien in Hamburg zusammen, um sich den bedeutendsten Vokalwerken der Musikgeschichte und einigen Raritäten zu widmen – von Sofia Gubaidulinas gewaltigem Oratorium »Über Liebe und Hass«, das zum Auftakt des Internationalen Musikfests Hamburg erklingt, über zwei abendfüllende »Faust«-Vertonungen von Hector Berlioz und Robert Schumann bis zu den großen Passionen und Messen aus der Feder Johann Sebastian Bachs.

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