NDR Elbphilharmonie Orchestra / Francesco Piemontesi / Fabio Luisi

Dvořák: Piano Concerto / Brahms: Symphony No. 4

Ticket sale starts on 19 May 2026 at 11:00 Tickets from €18 18 | 32 | 57 | 82 | 95
Ticket sale starts on 19 May 2026 at 11:00 Tickets from €18 18 | 32 | 57 | 82 | 95
Fabio Luisi
Fabio Luisi © Nelly Rodriguez
Francesco Piemontesi
Francesco Piemontesi © Marco Borggreve
  • Doors open 9:30

  • Pre-concert talk 10:00

  • Start 11:00

  • Interval

Luisi & Piemontesi? Si certo!

»Si, si, andiamo al concerto!« möchte man ausrufen, wenn der italienische Star-Dirigent Fabio Lui-si und der schweizerisch-italienische Ausnahmepianist Franceso Piemonte-si zum NDR Elbphilharmonie Orchester kommen. Gemeinsam widmen sich die beiden Südeuropäer zwei Komponisten-Kollegen und Freunden aus nördlicheren Gefilden: Johannes Brahms und Antonín Dvořák.

»Ich fürchte, sie schmeckt nach dem hiesigen Klima – die Kirschen werden hier nicht süß«, kündigte der gebürtige Hamburger Brahms seine Vierte Sinfonie in e-Moll an. Dabei entstand sie immerhin im österreichischen Mürzzuschlag, nur rund 900 km nordöstlich von Fabio Luisis Geburtsstadt Genua. Vielleicht nicht »süß«, aber sehr wohl »reif« war ihm das Stück dennoch geraten! Was Brahms so alles aus dem scheinbar »einfallslosen« Intervall der Terz im Kopfsatz macht, wie er dann in der gewaltigen Passacaglia des 4. Satzes einer einzigen Akkordfolge immer wieder neue Aspekte abgewinnt: Alles wirkt, als wollte der Komponist in seiner letzten Sinfonie gewissermaßen die Summe seiner eigenen wie auch der historisch gewachsenen kompositorischen Mittel des Abendlandes ziehen.

»Das Beste, was ein Musiker haben muss, hat Dvořák.« Mit diesen Worten hatte Brahms einst einen bis dato außerhalb seiner Heimat völlig unbekannten Prager Kollegen an seinen international agierenden Verleger empfohlen – und Dvořák damit das Tor zur Weltkarriere geöffnet. 1876 kurz nach den von Brahms derart gerühmten »Klängen aus Mähren« entstanden, stammt das Klavierkonzert des Tschechen genau aus dieser aufregenden Durchbruchs-Phase mit betont »slawischer« Musik. Dennoch gehört es heute zu den weniger präsenten Werken auf unseren Konzertbühnen.<7p>

Möglicherweise fehlte manchem Pianisten die Möglichkeit zu virtuoser solistischer Entfaltung. Die hatte der gelernte Bratscher und passable Organist Dvořák zu Gunsten des gleichberechtigten Orchesterparts etwas in den Hintergrund treten lassen. Aber Francesco Piemontesi, der zuletzt mit Brahms’ Zweitem Klavierkonzert beim NDR EO beeindruckte, ist ohnehin kein Mann für die große Tastenlöwen-Show. Er sucht stets auch nach den poetischen, intimen Zwischentönen der Musik – und ist damit bei Dvořák goldrichtig! In der Mitte seines Klavierkonzerts steht ein kontemplativer Satz, dessen Dialog zwischen Horn und Klavier durchaus in die Klangwelt von Brahms entführt...

Performers

NDR Elbphilharmonie Orchester

Francesco Piemontesi piano

conductor Fabio Luisi

Programme

Antonín Dvořák
Concerto for Piano and Orchestra in G minor, Op. 33

– Interval –

Johannes Brahms
Symphony No. 4 in E minor, Op. 98

Pre-Concert Talk

(in German)

10:00 / Elbphilharmonie, Großer Saal

Subscription

NDR Elbphilharmonie Orchestra Subscription B

Promoter: NDR

During your visit

Elbphilharmonie Plaza

A public viewing platform on the 8th floor of the Elbphilharmonie

More about the Plaza

Food and Drink

Before the concert and in the interval

Find out more

Coughing, clapping, chatting

Tips for your concert visit

Read now