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Von Hamburg bis nach Birmingham

Der Workshop »Classic Cutz« bringt HipHop in die Elbphilharmonie

Im Oktober 2019 wurden die Kaistudios der Elbphilharmonie für eine Woche zu einem der exklusivsten Recording-Studios in ganz Hamburg. Angeleitet von dem legendären HipHop-Produzenten Sleepwalker und Megaloh, einem der besten deutschen Rapper unserer Zeit, hat eine Gruppe von jungen Rappern und Produzenten hier an neuer Musik gearbeitet.

Ausgangspunkt des Workshops war ein Konzert des City of Birmingham Symphony Orchestra. Aus dem Mitschnitt des Konzerts sampleten die Producer eigene Loops, um mit Sleepwalker damit an Beats zu basteln. Währenddessen schrieb eine zweite Gruppe mit Megaloh passende Texten. Inhaltlich sollte es um das Thema Brexit und das Elbphilharmonie-Festival »Britain Calling« gehen.

Herausgekommen ist dabei ein klassischer Boom-Bap-Jam, der sich in der Hook zwar explizit auf den Brexit und das Festival »Britain Calling« bezieht – in den einzelnen Parts jedoch in Richtung gesellschaftlicher Rundumschlag auswächst. Ausgrenzung, Integrationspolitik und die wachsende Einkommensschere sind nur einige Themen, die die sieben Rapper in dem Track dabei ansprechen.

Zusammen mit dem Videographer Valentin Ammon wurde für »Von Hamburg bis nach Birmingham« noch ein standesgemäßes Video gedreht. Vom Großen Saal bis zum riesigen Lastenaufzug beweist die Crew, dass die Elbphilharmonie definitiv auch als Location für ein Hip-Hop-Video herhalten kann.

»Von Hamburg bis nach Birmingham« (Offizielles Musikvideo)

Bilder: © Valentin Ammon

Die Producer

Qu

Jacob Minor

Cas

21Beats

bje

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