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Neu und originell: Das Festival Greatest Hits in Bildern

Die Crème de la Crème der zeitgenössischen Musik auf Kampnagel und in der Elbphilharmonie.

Schon der erste Ton soll eine Einladung ans Publikum sein.

Peter Eötvös

Moderne Klangwelten, exotische Instrumente und Musik jenseits des Gewohnten: Beim Festival »Greatest Hits« erlebten die Besucher vom 1. bis 4. November auf Kampnagel und in der Elbphilharmonie die ganze Bandbreite zeitgenössischer Musik. Der ungarische Komponist Peter Eötvös eröffnete als aktueller Residenzkünstler der Elbphilharmonie mit dem Klangforum Wien und drei seiner klangsinnlichen, bildhaften Werke das Festival.

Peter Eötvös
Peter Eötvös © Claudia Höhne

Das Klangforum Wien, bestehend aus 24 Musikern aus zehn Ländern, hat sich der Idee verschrieben, Menschen für zeitgenössische Musik zu begeistern. Mit Eötvös am Pult schufen sie schwebende Klanginseln, führten durch unheimliche Schattenwelten, fernöstliche Rituale und Reminiszenzen an Bartók.

Klangforum Wien
Klangforum Wien © Claudia Höhne

Die Mitglieder des Florentiner Musikforschungszentrums »Tempo Reale« präsentierten ihr skurriles »Klangtheater für Geräte«, in dem sich elektrische Haushaltsgeräte zu einem klingenden Geräuschorchester formten.

»Symphony Device« / Tempo Reale
»Symphony Device« / Tempo Reale © Claudia Höhne

Tag zwei des Festival hielt gleich einen ganzen Fuhrpark exotischer Instrumente bereit, den einst der visionäre Komponist, Klangtüftler und Einzelgänger Harry Partch entwarf.

Proben: Harry Partch / Ensemble Musikfabrik
Proben: Harry Partch / Ensemble Musikfabrik © Claudia Höhne

Das Kölner Ensemble Musikfabrik fertigte vor wenigen Jahren die ersten und einzigen Nachbauten von Partchs einzigartigen Instrumenten.

Proben: Harry Partch / Ensemble Musikfabrik
Proben: Harry Partch / Ensemble Musikfabrik © Claudia Höhne

Der dänische Komponist und Installationskünstler Simon Steen-Andersen und der Musiker und Produzent Helge Sten aus Norwegen haben beide Werke eigens für Partchs Instrumentarium komponiert.

Phillip Sollmann / Ensemble Musikfabrik
Phillip Sollmann / Ensemble Musikfabrik © Claudia Höhne

Bei Phillip Sollmanns »Monophonie« hielt es das Publikum kaum auf den Stühlen. Das einstündige Werk des DJs und Techno-Produzenten ist ebenfalls für Harry Partchs rein akustisches Instrumentarium komponiert. Pulsierende Klangwogen und packende Beats, die einen nicht mehr losließen!

Phillip Sollmann / Ensemble Musikfabrik
Phillip Sollmann / Ensemble Musikfabrik © Claudia Höhne

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