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Die Elbphilharmonie Orgel

Die Königin der Instrumente: Zwei Filme erklären die Orgel der Elbphilharmonie.

Ich glaube, diese Orgel kann alles.

Organistin Iveta Apkalna

Mozart nannte sie die »Königin der Instrumente« – In der Elbphilharmonie ist sie 15 mal 15 Meter groß, wiegt 25 Tonnen und wurde von 45 Orgelbauern in 25.000 Arbeitsstunden hergestellt. Eine wahre Majestät, geboren in der Werkstatt von Orgelbauer Philipp Klais in Bonn.

Iveta Apkalna

Wie jedes Instrument muss auch die Orgel vor dem Spielen erst gestimmt werden. Doch wo Gitarristen an ihren sechs Schrauben drehen und Trompeter kurz am Stimmzug ruckeln, muss hier ein ganzes Team ran. Denn die neue Orgel der Elbphilharmonie besteht aus 4.765 Pfeifen; und damit am Ende jede einzelne im Großen Saal genau so klingt wie Orgelbauer Philipp Klais es sich vorstellt, braucht es tausende Handgriffe – und viel Ausdauer.

Drei Monate dauerte der Aufbau der Orgel im Großen Saal und als sämtliche Pfeifen am rechten Platz standen und funktionierten, war die Arbeit der Orgelbauer immer noch nicht abgeschlossen: Jede einzelne Pfeife musste noch einmal überprüft und ihr Klang in Millimeterarbeit exakt auf den Raum eingestellt werden.

Philipp C.A. Klais

Eine Abstimmungsarbeit die sich nach Ansicht von Titularorganistin Iveta Apkalna gelohnt hat: »Ich glaube, diese Orgel kann alles! Sie ist warm und rund, mit ganz vielen schönen Grundtönen, die von überall und aus der Tiefe kommen. Dieser Klang umarmt die Leute«.

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