Georgisches Kammerorchester Ingolstadt / Sergei Nakariakov

Ersatztermin für das Konzert vom 31.5.2020

Brücken zwischen Ost und West

Vor 29 Jahren kam das Georgisches Kammerorchester Ingolstadt nach Deutschland, seitdem pflegt es ein Repertoire, das die Musik aus seiner ehemaligen Heimat mit westeuropäischer Klassik mischt. 1964 in Tiflis gegründet, schlug das Kammerorchester Anfang der Neunziger ein neues Kapitel in Ingolstadt auf. Trotz des geografischen Bruchs pflegen sie bis heute ihre osteuropäische Identität – und schlagen mit ihren Programmen Brücken zwischen den Kulturen von Ost und West.

Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung ersetzt den abgesagten Termin vom 31. Mai 2020. Im Vorverkauf erworbene Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit für diese Veranstaltung.

Das Konzertstück »ad absurdum« von Jörg Widmann und speziell der Trompetenpart, eigens für Sergei Nakariakov geschrieben, ist zwar (ähnlich dem Orchesterpart) fast bis zur Unspielbarkeit virtuos, bietet aber im Wortsinne bewusst keine Entwicklungsmöglichkeiten.

Der Trompeter als Spielmacher, der die Höchstgeschwindigkeit gleich zu Beginn spielerisch exponiert, selbst jedoch in der Bewegung seltsam starr um sich selbst kreist, letztlich in der eigenen Virtuosität gefangen bleibt, daran erstickt. Virtuosität also nicht mehr als romantische Vorstellung einer Loslösung von der Schwerkraft, einer Befreiung von Fesseln, sondern als Fesselung manisches Kreisen in einem selbstgebauten Käfig – ad absurdum.

Besetzung

Georgisches Kammerorchester Ingolstadt

Sergei Nakariakov Trompete, Flügelhorn

Dirigent Ruben Gazarian

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie G-Dur KV 129

Jörg Widmann
Ad absurdum / Konzertstück B-Dur für Trompete und kleines Orchester

- Pause -

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Horn und Orchester Es-Dur KV 495 (Fassung für Flügelhorn und Orchester)

Piotr I. Tschaikowsky
Serenade C-Dur op. 48 für Streichorchester

Veranstalter: Hamburger Theater- und Konzert-Kontor HTK GmbH & Co. KG

Rund um die Veranstaltung

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