Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
CPE.Bach.Chor.Hamburg / Staatskapelle Halle / Michael Volle / Hansjörg Albrecht
Elias – Ein zorniger Prophet, und ein Mann voller Zweifel. Ein Eiferer, der zum Töten aufruft, und doch ein Mensch, der Mitleid und Güte beweist. Die Titelfigur in Felix Mendelssohns Oratorium Elias ist kein starrer Säulenheiliger, sondern ein Charakter aus Fleisch und Blut. Mendelssohns visionäre Musik mit ihren Schilderungen von Stürmen, Erdbeben, Wasserfluten und Feuer wirft sich voll elementarer Wucht hinein in diese alttestamentarische Geschichte und vergisst aber auch die Momente des Trostes nicht. Damit wurde der Elias zum beliebtesten Oratorium des 19. Jahrhunderts. Auf Ikonen der Ostkirche sitzt der bärtige Elias einsam im Wald und blickt erwartungsvoll auf einen Raben, der ihm Speisen bringt; auf einem Gemälde von Lucas Cranach steht er dagegen mitten in einer wimmelnden Menschenmenge und fordert erfolgreich die Priester des Götzen Baal heraus. Elias, Elia, Elija heißt soviel wie »Mein Gott ist der Herr«. Und das beweist dieser Gottesmann, ob als Einsiedler oder als donnernder Prophet.
In dieser besonderen Aufführung übernimmt der international gefeierte Bariton Michael Volle die Titelpartie und verkörpert den Propheten als zerrissene, zutiefst menschliche Gestalt – zornig und unnachgiebig, aber auch voller Zweifel, Mitgefühl und innerer Kämpfe. Elias ist eine der facettenreichsten Gestalten des Alten Testaments. Verehrt von Juden, Christen und Muslimen gleichermaßen gilt er als leidenschaftlicher Kämpfer gegen den Götzendienst. Seine spektakuläre Himmelfahrt im Flammenwagen machte ihn nicht nur zur legendären Figur religiöser Überlieferung. Felix Mendelssohns Oratorium erzählt von Elias’ Kampf gegen den Baalskult unter König Ahab, von Dürre und Gottesurteil auf dem Berg Karmel, von Verfolgung, Verzweiflung und schließlich göttlicher Offenbarung. Wenn Chor und Orchester die gewaltigen Chorszenen entfesseln und zugleich die leisen, innigen Passagen zum Klingen bringen, entsteht ein Spannungsbogen, der Mendelssohns Elias bis heute zu einem der beliebtesten und bewegendsten Werke der Chorliteratur macht.
CPE.Bach.Chor.Hamburg
Staatskapelle Halle
Michael Volle Elias
Leitung Hansjörg Albrecht
Felix Mendelssohn Bartholdy
Elias / Ein Oratorium nach Worten des Alten Testaments op. 70
Veranstalter: Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg e.V.
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
24-Stunden-Tarif: maximal € 50
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
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