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Enemy & Émile Parisien
NDR Jazz im Rolf-Liebermann-Studio
Beschreibung
In den zweiten NDR Jazz-Konzerten gibt es mit »Enemy« drei der gefragtesten Jazz-Musiker Europas und mit »FLOATING« das neueste Projekt von Émile Parisien, einem guten Bekannten der Reihe, im Hamburger Rolf-Liebermann-Studio.
»Wir möchten, dass die Musik kraftvoll und lebendig ist – ohne dabei ihre Komplexität und Integrität zu opfern.« So stellen es Kit Downes, James Maddren und Petter Eldh klar, drei der gefragtesten Jazz-Musiker Europas. Der Umstand, dass sich das Trio nur selten zum Proben trifft, hält frisch, hat aber auch damit zu tun, dass sich die drei so gut kennen; Drummer Maddren und Pianist Downes lebten während des Studiums zusammen in einer WG. Die Band Enemy steht für ein feinsinniges Spiel voller unerwarteter Wendungen. »Unsere Musik klingt nicht wirklich nach einem Piano Trio«, sagt Bassist Eldh, »die rhythmischen Strukturen arbeiten wir gemeinsam aus – da werden wir alle zu Ingenieuren.«
Enemy sind in einem konstanten Wandlungsprozess. Passend, dass ihre Alben bei unterschiedlichen Plattenfirmen veröffentlicht wurden (ECM, We Jazz, Edition Records). »Enemy sind ein Genuss«, schwärmte DownBeat, Kritiker Ralf Dombrowski begeisterte sich für »eine entrückte und zugleich präsente Musik«, und der BR pries das Album »Vermillion« als das »Intensivste und Spannendste, was im Bereich des Kammerjazz seit Langem erschienen ist«.
»Ich entscheide mich nicht, mich zu bewegen, die Musik leitet mich«, sagt Émile Parisien. »Empfindungen übernehmen die Kontrolle.« Wer den Saxofonisten live erlebt, wird mitgerissen von seinem intensiven, körperlichen Spiel. Er biegt und windet sich – jeder Ton erhält Bedeutung. In den NDR Jazz-Konzerten hat das Publikum dies schon mehrfach erfahren. 2013 stellte Parisien sein französisches Quartett vor, 2018 seine internationale Formation Sfumato. Nun erlebt das Publikum sein neustes Projekt: »FLOATING«, das während einer zweijährigen Residenz am Théâtre de la Cité in Paris entstanden ist. Es spiegelt die Stadt als globalen Schmelztiegel.
Dort leben und wirken auch der in Israel geborene Pianist Yaron Herman und der indisch-französische Perkussionist Prabhu Edouard. Hinzu kommt der amerikanische Bassist Joe Martin, der bereits in Parisiens Projekt Louise mitgespielt hat. Alles besondere Charaktere, die einen eigenen Sound haben und in fließenden Rhythmen und starken Melodien zusammenkommen. Ein magisches Projekt, das Parisiens Credo auf der Bühne umsetzt: »Für mich ist Musik vor allem ein zutiefst emotionales Mittel.«
Besetzung
Enemy
Kit Downes piano
Petter Eldh bass
James Maddren drums
Emile Parisien FLOATING
Émile Parisien saxophone
Yaron Herman piano
Joe Martin double bass
Prabhu Edouard percussion, tabla
Veranstalter: NDR
Spielort : Rolf-Liebermann-Studio
Bis 1938 war das Rolf-Liebermann-Studio ein jüdischer Tempel. In der Pogromnacht zerstört, ging es 1941 in den Besitz der Stadt über, später in den des Nordwestdeutschen Rundfunks, der es in einen Konzertsaal umbauen ließ. Heute zählt das Studio mit seinen klassischen Konzerten, Lesungen, Matineen und Jazzkonzerten zu den ersten Adressen für Hamburger Kulturinteressierte.
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Anfahrt
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Parken
Auch mit dem Auto ist das Studio über Bundesstraßen und Autobahnen sehr gut zu erreichen, allerdings sind nur bedingt Parkplätze verfügbar.
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Barrierefreiheit
Der Zugang zum Gebäude und in den Konzertsaal ist barrierefrei.
Außerdem verfügt der Saal über eine Induktionshöranlage, die Hörgeschädigten ein intensives Hörerlebnis ermöglicht. Die Induktion ist auf folgenden Plätzen verfügbar:
Reihen B & C: Plätze 13 bis 24
Reihen D & E: Plätze 17 bis 32
Reihe F: Plätze 21 bis 30
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