Die virtuose Poetin am Klavier

Claire Huangci, die heute zu den gefragtesten jungen Pianistinnen (FonoForum) gehört, begeisterte das Publikum der Elbphilharmonie bereits wiederholt, zuletzt im Rahmen des Konzertkinos auf dem Vorplatz. Nun kehrt sie im Anschluss an Solorezitale am Wiener Konzerthaus und der Berliner Philharmonie mit einem spannenden Programm von Bach über Schubert bis Corigliano an das Haus zurück.

Die Preisträgerin des Concours Géza Anda 2018 erklärt dazu: »Während des Lockdowns hatten wir Musikerinnen und Musiker plötzlich viel Zeit und die Freiheit, uns mit Repertoire zu beschäftigen, das uns viel bedeutet – mich selbst zog es sozusagen zurück zu meinen Wurzeln, und die Stücke wirkten heilsam auf mich. Bachs Werke sind ohnehin für viele Menschen Teil der musikalischen Hausapotheke, da bilde ich keine Ausnahme. Die Toccaten stehen für seine jüngere, wildere Seite, sie sprudeln vor Enthusiasmus und Lebensfreude!

Coriglianos virtuose Etude Fantasy führt durch die Phasen der Trauer; sie ist meine erste große Liebe unter den zeitgenössischen Werken, seitdem ich sie 2005 mit dem Komponisten selbst erarbeiten durfte. Schuberts Sonate D 959 schließlich ist für mich Musik von einer anderen Welt, die über den Abgrund des Todes schaut und ein größeres Bild von Hoffnung und nicht endender Schönheit erahnen lässt.«

Besetzung

Claire Huangci Klavier

Programm

Johann Sebastian Bach
Toccata D-Dur BWV 912

John Corigliano
Etude Fantasy

Franz Schubert
Sonate A-Dur D 959

Veranstalter: CLSX.de - Partner für Musik gUG

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