Masters of Ceremony
Video on Demand vom 2.7.2026
verfügbar bis 31.5.2029

Masters of Ceremony – Strawinsky trifft HipHop

Eine Konzertperformance für Jugendliche ab 14 Jahren auf der Suche nach der Wahrheit auf Grundlage von Strawinskys Ballett »Apollon musagète«, Neukompositionen und HipHop

Auf der Bühne der Elbphilharmonie verschmelzen für »Masters of Ceremony« zwei Welten, die auf den ersten Blick gegensätzlich scheinen: Das Ensemble Resonanz, Hamburgs spielfreudiges Streicherensemble, trifft auf ein Profi-Ensemble der HipHop Academy Hamburg. Was in der Hamburger Kulturszene oft getrennt bleibt, findet durch Neugierde zueinander. Unter der Regie von Marlene Schleicher und der Choreografie von Professor Niels »Storm« Robitzky entwickelten die Ensembles gemeinsam eine Inszenierung, die über Genregrenzen hinausgeht. Der Tänzer Franklyn (Slunch) Kakyire beschreibt den Prozess als Weg voller »Respekt und Offenheit – eine Harmonie, in der aus zwei Gruppen ein echtes Team wurde.«

Trailer: Masters of Ceremony

Den Kern der Produktion bildet ein Meilenstein des frühen 20. Jahrhunderts: Igor Strawinskys »Apollon musagète« aus dem Jahr 1928. Ursprünglich als neoklassizistisches Ballett für Streichorchester konzipiert, erzählt es die antike Geschichte des Gottes Apollon, der durch die Begegnung mit drei Musen zur Vollkommenheit findet und die göttliche Ordnung herstellt.

In »Masters of Ceremony« treffen die Protagonist:innen auf eine Welt, in der es keine Ordnung mehr gibt. Die vorhandenen Regeln sind außer Kraft gesetzt. Alle sind auf der Suche nach einer neuen Orientierung. Der Apollon im Stück schwingt sich zum Helden auf, doch er wird kurz darauf vom Orakel in Person enttarnt. In dem Moment wird klar, dass es nicht den einen, allmächtigen Anführer gibt: Jede:r von den Protagonist:innen kann für einen kurzen Moment im Rampenlicht stehen und die Wahrheit für sich beanspruchen. Doch können sie die Wahrheit finden? Und woran kann man sich noch ori entieren: an Heldenerzählungen, Glückskeksen oder am klassischen 10-Punkte-Plan?

Zwischen Strawinskys fragiler Ballettmusik und Hip-Hop-Beats entsteht ein spannungsgeladener Raum, in dem Sänger:innen, Tänzer:innen und Musiker:innen gemeinsam nach Identität in einer manipulierbaren Welt suchen.

Masters of Ceremony Masters of Ceremony © Sebastian Madej
Masters of Ceremony Masters of Ceremony © Sebastian Madej
Masters of Ceremony Masters of Ceremony © Sebastian Madej
Masters of Ceremony Masters of Ceremony © Sebastian Madej
Masters of Ceremony Masters of Ceremony © Sebastian Madej
Masters of Ceremony Masters of Ceremony © Sebastian Madej

Besetzung

Ensemble Resonanz

Barbara Bultmann Violine
Corinna Guthmann Violine
Skaistė Dikšaitytė Violine
Tom Glöckner Violine
Tim-Erik Winzer Viola
Maresi Stumpf Viola
Saskia Ogilvie Violoncello
Saerom Park Violoncello
John Eckhardt Kontrabass

HipHop Academy Hamburg

Andy Calypso Hip Hop Tanz
Franklyn (Slunch) Kakyire Hip Hop Tanz
Jenny Love Hip Hop Tanz
Marco (Mallekid) Baaden Breaking
Merve (Mer-C) Can Breaking
Grace (Gege) Owusu Gesang
Sebastian (Sebó) Bosum Rap
Amir (107 Amir) Dacic Rap

 

Marlene Schleicher Regie
Professor Niels (Storm) Robitzky Choreografie
Tobias Schwencke Komposition
George Brenner Producing
Thorben Schumüller Bühne, Kostüm
Charlotte Beinhauer Dramaturgie
Tim Dollmann Music Advisory Hip Hop
Manuel Horstmann Tondesign

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