Video on Demand vom 10.1.2021
verfügbar bis 10.1.2022

Live aus der Laeiszhalle: Haspa Neujahrskonzert

Die Symphoniker Hamburg spielen Mozart, Beethoven und Mendelssohns Violinkonzert mit Star-Geigerin Viviane Hagner.

Beim jährlich stattfindenden Haspa Neujahrkonzert kommen traditionell zahlreiche Hamburger Prominente in der Laeiszhalle zusammen, um musikalisch auf die Zukunft anzustoßen. In diesem Jahr muss das Konzert leider ohne Publikum stattfinden, wird aber im Livestream übertragen.

Mit Mozarts spritziger Ouvertüre aus der komischen Oper »Le nozze di Figaro« begrüßen die Symphoniker das neue Jahr. Im Anschluss erklingt Mendelssohns beliebtes Violinkonzert mit der fantastischen Viviane Hagner als Solistin. Und Ludwig van Beethovens Siebte Sinfonie feiert zum Abschluss eine »Orgie des Rhythmus« (Romain Rolland).

Besetzung

Symphoniker Hamburg
Viviane Hagner Violine
Dirigent Sylvain Cambreling

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart
Ouvertüre zu »Le nozze di Figaro« KV 492

Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Zu den Werken

Man mag sich heute kaum vorstellen, für wie viele Lachsalven und empörte Ausrufe Wolfgang Amadeus Mozarts Opern-Komödie »Die Hochzeit des Figaro« vor bald zweieinhalb Jahrhunderten sorgte: Ganz schön frech ist die Handlung um den titelgebenden Kammerdiener am Schloss des spanischen Grafen. Schon die turbulente Ouvertüre deutet an, dass die amouröse Reise einige Verwicklungen mit sich bringt ...

Auch Felix Mendelssohn Bartholdy war sich seiner Sache sicher: »Ich fühle, dass ich mit jedem Stück mehr dahin komme, ganz so schreiben zu lernen, wie mir’s um’s Herz ist und das ist am Ende die einzige Richtschnur, die ich kenne. Bin ich nicht zur Popularität gemacht, so mag ich sie nicht erlernen oder erstreben.« Populär wurde sein Werk natürlich trotzdem: Die Uraufführung des e-Moll-Violinkonzerts erntete 1845 bei den Zuhörern begeisterten Beifall. Innerhalb kürzester Zeit eroberte es die europäischen Konzertsäle und gehört seitdem zu den meistgespielten Werken dieser Musikgattung. Im diesjährigen Haspa Neujahrskonzert (bereits dem 13.!) spielt die in München geborene Viviane Hagner den Solopart, die bereits mit den größten Dirigenten unserer Zeit auftrat.

Ludwig van Beethoven war erst Anfang 40, als seine siebte Symphonie 1813 in Wien uraufgeführt wurde. Das in den Jahren 1811 und 1812 entstandene, dem Grafen Moritz von Fries gewidmete Werk erhielt seinen inoffiziellen Untertitel »Apotheose des Tanzes« später von Richard Wagner. Kein Wunder, Beethoven geht es in seiner Siebten offenbar darum zu zeigen, dass er nicht nur Schicksal und Heldentum kann, sondern auch wilde Ausgelassenheit.

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