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Video on demand vom 05.06.2019

Wiener Philharmoniker

Für Konzerte wie dieses wurde die Elbphilharmonie erbaut: die legendären Wiener Philharmoniker und Mariss Jansons.

Video verfügbar bis 05.12.2019

Als Geburtsstunde der Wiener Philharmoniker gilt ein Konzert, das am 28. März 1842 von Otto Nicolai und den Mitgliedern des Wiener Hofopernorchesters veranstaltet wurde. Die damals gültigen Prinzipien bestehen noch heute: Nur im Orchester der Hofoper – der heutigen Wiener Staatsoper – engagierte Musiker können Mitglieder der Wiener Philharmoniker werden; alle Entscheidungen werden von der Hauptversammlung auf demokratische Weise getroffen, wobei absolute Unabhängigkeit und Eigenverantwortlichkeit bestehen. Die eigentliche Verwaltungsarbeit wird von einem demokratisch gewählten Ausschuss durchgeführt.

Am Pult: der Lette Mariss Jansons. Der österreichische »Standard« bescheinigt ihm »Könnerschaft, Kultiviertheit und Intensität«, und für die »Neue Zürcher Zeitung« ist Mariss Jansons schlicht »der größte Dirigent unserer Zeit«. Seit Jahren dirigiert der ehemalige Assistent von Herbert von Karajan Spitzenklangkörper wie das Amsterdamer Concertgebouw Orkest oder das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

In der Elbphilharmonie widmet er sich nun zusammen mit den Wiener Philharmonikern den rauschhaften Tönen der »Symphonie fantastique«, in der Hector Berlioz Elemente aus dem Musiktheater verwendete und damit ein komplett neues Kapitel in der Sinfonik aufschlug. Außerdem steht Robert Schumannds »Frühlingssinfonie« auf dem Programm, die der damals 31-jährige Komponist in einem viertägigen euphorischen Kompositionsrausch schrieb.

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