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Sommer in der Elbphilharmonie

Von Klassik bis World, von Kino bis Karaoke: So schön war der Elbphilharmonie Sommer im letzten Jahr – jetzt Tickets sichern für einen unvergesslichen August 2018.

Elbphilharmonie Sommer 2018

zum Konzertprogramm

Den August in Hamburg verbringen? Unbedingt! Vom 5. bis 31. August steigt wieder der Elbphilharmonie Sommer mit einem wunderbar erfrischenden Programm und großartigen Künstlern aus aller Welt. Und wer direkt vom Elbstrand kommt: Kurze Hosen, Flip Flops und Sand zwischen den Zehen sind ausdrücklich erlaubt.

Elbphilharmonie Sommer: So wars 2017

Schon im letzten August lockte die Elbphilharmonie mit einem gutgelaunten Programm viele Besucher in den Großen Saal und zum Public Viewing an die Elbe. Auf der Bühne standen nicht nur klassische Sinfonieorchester, sondern auch Künstler aus World-, Film- und Jazzszene – jede Woche unter einem anderen inhaltlichen Motto.

World

Mit Klängen von Kuba bis Kurdistan gestalteten weitgereiste Musiker die Konzerte zum Auftakt des Elbphilharmonie Sommers.

Schon im ersten »Sommer«-Konzert fegte karibischer Wind durch den Großen Saal: Der kubanische Piano-Star Roberto Fonseca sorgte mit afrokubanischen Rhythmen, Jazz und Bigband-Sound für ausgelassene Stimmung.

Roberto Fonseca mit Band
Roberto Fonseca mit Band © Claudia Höhne

Ethnische, religiöse und musikalische Grenzen überwand der charismatische Sänger Ravid Kahalani mit seiner Band Yemen Blues (großes Bild).

Die Musiker begeisterten mit ihrer funkelnden Mischung aus jüdischen, arabisch-muslimischen und westafrikanischen Einflüssen, ausdrucksstarken Soulklängen und funkigem Blech.

Die kurdische Sängerin Aynur
Die kurdische Sängerin Aynur © Claudia Höhne

Auch im Konzert der kurdischen Sängerin Aynur begegneten sich Nahost und West, Asien und Europa: Sie kombinierte die Lieder über Liebe, Identität und Schmerz aus der alevitischen Heimat mit westeuropäischen Stilen wie dem Flamenco.

Das Orchestra Baobab aus dem Senegal

Wie gut es sich in den Rängen tanzen lässt, bewies das Publikum beim Konzert mit dem preisgekrönten senegalesische Orchestra Baobab. Nicht umsonst werden die Musiker von ihren Fans als »Buena Vista Social Club Westafrikas« bezeichnet – hier konnten sich auch die kühlsten Hanseaten nicht mehr auf ihren Sitzen halten.

FILMMUSIK

Live bei der Jagd auf 007 dabei zu sein, neu kreierten Soundtracks zu lauschen oder sogar selbst die größten Filmsongs auf der Bühne im Großen Saal zu schmettern – all das war möglich in der zweiten Woche des Elbphilharmonie Sommers.

Faszinierende Musik zum zivilisationskritischen Kultfilm »Koyaanisqatsi« lieferte das Trio GoGo Penguin aus Manchester: Die beeindruckenden Landschaftsaufnahmen des Streifens von 1982 unterlegten die Drei live mit ihrem eigenen, hypnotisch-pulsierenden Soundtrack.

GoGo Penguin aus Manchester
GoGo Penguin aus Manchester © Claudia Höhne

Mit Klavier, Bläsern und Glockenspiel und experimentell-dunklen Klängen begleiteten die Tindersticks den nicht minder geheimnisvollen Film »Minute bodies: The intimate world of F. Percy Smith« – eine Hommage an den Filmpionier Frank Percy Smith in magischen Bildern über die Verwandlungen in der Natur.

Im Agentenfieber hingegen das Pilsen Philharmonic Orchestra und seine mitreißenden Gastsänger (großes Bild: Dennis LeGree): Die Musiker unterlegten Filmsequenzen aus James Bond live mit den legendären Soundtracks. Zu hören und sehen gab es Auszüge aus From Russia with Love, Goldfinger, Casino Royale und vielen weiteren Bond-Filmen.

Orchesterkaraoke
Orchesterkaraoke © Claudia Höhne

Einmal auf der Bühne im Großen Saal zu singen – diesen Wunsch konnten sich Mutige aus dem Publikum beim Orchesterkaraoke erfüllen, das ganz im Zeichen von Filmsongs stand. Begleitet wurden die Spontansänger von den Jungen Symphonikern Hamburg und dem mitsing-freudigen Publikum im Saal.

JAZZ UND POP

Israel, Afrika, Kuba: Nicht weniger international ging es in der dritten Woche des Elbphilharmonie Sommers zu, in der Jazz-Freunde (und solche, die es anschließend wurden) auf ihre Kosten kamen.

Für gute Laune sorgte das Omar Sosa Quarteto Afrocubano mit einer aufregenden Mixtur aus kubanischem Latin Jazz, afrikanischem Spirit und den globalen Sounds der amerikanischen Westküste.

Und das unbändig improvisationsfreudige Avishai Cohen Trio um den gleichnamigen Bassisten aus Israel (großes Bild) zog auch die Nicht-Jazzer im Publikum in seinen Bann.

KLASSIK

Wenn’s am schönsten ist, soll man bekanntlich aufhören. So fanden in der letzte »Sommer«-Woche klangmächtige Sinfonieorchester, aber auch kreative Individualisten aus entlegeneren Gebieten der Klassik den Weg in die Elbphilharmonie.

Einer, der sich in keine Schublade stecken lässt: Der berühmte New Yorker Singer-Songwriter Rufus Wainwright verzauberte mit seinen intimen Songs im großen Saal.

Rufus Wainwright
Rufus Wainwright © Claudia Höhne

Ein Feuerwerk für die Ohren: Das Shanghai Symphony Orchestra entführte mit chinesischen Melodien nach Fernost, während des Baltic Sea Philharmonic (großes Bild) mit seinem Konzert unter dem Motto »Wasser« den Großen Saal kurzzeitig in der Elbe versenkte.

Shanghai Symphony Orchestra
Shanghai Symphony Orchestra © Daniel Dittus

Und alle, die für’s Konzert keine Karten mehr bekommen hatten, konnten die vier Orchesterabende des Sommerfestivals beim kostenlosen Public Viewing auf dem Vorplatz der Elbphilharmonie genießen – live aus dem Großen Saal übertragen. Dazu gab’s erfrischende Getränke und einen wunderbaren Blick auf die Hamburger Hafenkulisse. Mehr Sommer geht nicht.

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