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Bühne frei für die Mitmach-Ensembles

So erlebten die Mitglieder des Publikumsorchesters und des Gamelan-Ensembles ihre Abschlusskonzerte

Gleich fünf hauseigene Ensembles unterhält die Elbphilharmonie. Ob Jung oder Alt, mit oder ohne musikalische Vorkenntnisse – jeder, der mitspielen will, findet das passende Format. In wöchentlichen Proben erarbeiten die Mitglieder, allesamt Amateurmusiker, ein Konzertprogramm, das sie anschließend dem Publikum vorstellen. Wir haben das Abschlusskonzert des Gamelan-Ensembles und des Publikumsorchesters besucht.

Gamelan Ensemble
Gamelan Ensemble © Daniel Dittus

GAMELAN-ENSEMBLE

Mit der Eröffnung der Elbphilharmonie wurde in den Kaistudios auch ein weitgereistes Instrument in Betrieb genommen: Das Gamelan, ein traditionelles indonesisches Gong-Orchester. Das Exemplar in der Elbphilharmonie besteht aus 45 Einzelinstrumenten: Bronzegongs in verschiedenen Größen, Metallophonen, Xylophonen, Trommeln und Saiteninstrumenten.

Das Besondere am Gamelan: Es wird immer in der Gemeinschaft gespielt. Und so entstand in der Elbphilharmonie ein festes Ensemble, das sich am 28. Januar dem Publikum präsentierte.

Gamelan Ensemble

PUBLIKUMSORCHESTER

Schon die Proben mit dem Publikumsorchester sind für viele Musiker ein Erlebnis, so auch für Wiebke Gronemeyer, die Oboe und Englischhorn spielt: »Es ist ganz wunderbar, wenn man einmal die Woche in so einen Klangkörper abtauchen darf«. Das Konzert setzte dann nochmal einen drauf: »Wenn man in Hamburg wohnt und die Geschichte dieses Baus miterlebt hat, stellt der Auftritt in der Elbphilharmonie sozusagen die Krönung einer Laienkarriere dar«, meint Trompeter Matthias Witt.

Unter der Leitung ihres Dirigenten Michael Petermann, Direktor am Hamburger Konservatorium, spielten die Musiker am 21. Januar im ausverkauften Großen Saal.

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