Die große Vielfalt des Konzertprogramms in der Laeiszhalle wird von einer ganzen Reihe lokaler und überregionaler Veranstalter getragen. Die Elbphilharmonie Konzerte als Angebot der HamburgMusik gGmbH – Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft stellen in diesem Gesamtprogramm nur einen Anteil von nicht einmal 10 Prozent. Andere Veranstalter sind die drei Hamburger Orchester (Philharmoniker Hamburg, NDR Sinfonieorchester, Hamburger Symphoniker), private Veranstalter wie ProArte und Karsten Jahnke und viele mehr. Nachfolgend finden Sie Kurzporträts der wichtigsten Laeiszhallen-Veranstalter außerhalb der Elbphilharmonie Konzerte.

AG Chöre und Orchester
Alle Inhaber der Elbphilharmonie Card haben die Möglichkeit, zum reduzierten Eintrittspreis Konzerte zu besuchen, die von den Mitgliedern der AG Chöre und Orchester veranstaltet werden. Im Einzelnen sind dies:

Franz-Schubert-Chor Hamburg
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Haydn-Orchester Hamburg
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Harvestehuder Sinfonieorchester
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Landesjugendorchester Hamburg
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Symphonischer Chor Hamburg
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Elbklassik
Der neue Hamburger Anbieter aus der DEAG-Gruppe präsentiert in der Hansestadt große Namen des klassischen Musikbetriebs. Ob Elina Garanca oder Rolando Villazón: Mit den glanzvollen Protagonisten des internationalen Konzertbetriebs setzt Elbklassik schon im ersten Jahr seines Bestehens wichtige Akzente.
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Ensemble Resonanz
Das Ensemble Resonanz ist »Ensemble in Residence« der Laeiszhalle – Musikhalle Hamburg. Seit seiner Gründung im Jahre 1992 aus den Reihen der Jungen Deutschen Philharmonie heraus sorgt das Ensemble für besondere Konzertreihen, etwa beim Schleswig-Holstein Musik Festival 2004 die Konzerte mit Lesung zum Thema »Kreutzer-Sonate« mit Christian Quadflieg (Rezitation) oder Konzertreihen, die einem bestimmten Komponisten gewidmet ist. Das Ensemble Resonanz wurde 2002 »Ensemble in Residenz« bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt.

Zu seinem 10-jährigen Bestehen beauftragte das Ensemble Resonanz den Komponisten und Performance-Künstler Ali N. Askin, ein abendfüllendes Stück zu schreiben. Bei der vom Deutschen Musikrat veranstalteten Dirigentenwerkstatt gestaltete das Ensemble Resonanz 2005 das Abschlusskonzert. Aktuell ist Hamburger Kammerorchester häufig bei repräsentativen Anlässen im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg im In- und Ausland unterwegs.
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Hamburger Camerata
Die Hamburger Camerata wurde 1986 gegründet und hat sich seitdem als Kammerorchester mit ausgefallenen, durchdachten Programmen und Interpretationen einen besonderen Namen gemacht.

Mit der seit 1990 bestehenden Konzertreihe in der Laeiszhalle – Musikhalle Hamburg schuf sich das Orchester einen unverwechselbaren Platz in der Hamburger Musiklandschaft. Ein breit gefächertes Programmangebot von kammermusikalischer Symphonik und symphonischer Kammermusik sowie das Engagement für moderne Musik sind charakteristisch für diese Konzertreihe. Im September 2001 übernahm Max Pommer die künstlerische Gesamtleitung der Hamburger Camerata.

Nach dem Motto »Kinder sind das Publikum von heute« möchte die Hamburger Camerata jungen Hörern den Zugang zur klassischen Musik ermöglichen und sie mit unterschiedlichen Projekten auf spannende Entdeckungsreisen einladen. Neben den beliebten Familienkonzerten in der Laeiszhalle bietet die Hamburger Camerata seit 2007 auch Familienkonzerte auf Gut Haseldorf mit musikalischer Schnitzeljagd durch den Schlosspark an.
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Hamburger Symphoniker
Seit über fünf Jahrzehnten sind die Hamburger Symphoniker ein Klangkörper von nationaler und internationaler Strahlkraft. Mit der Verpflichtung eines der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit, dem Briten Jeffrey Tate, als Chefdirigenten geht das Orchester einer neuen Ära entgegen.
Mit Symphoniekonzerten, Kinder- und Kammerkonzerten, aber auch neuen Konzertformaten wie z.B. Filmmusikkonzerten, Stummfilmen mit Musik oder Jeanskonzerten begeistern die Hamburger Symphoniker neben dem »Stammpublikum« der Abonnementskonzerte auch vermehrt ein junges
Publikum. Weiterhin sind die Hamburger Symphoniker regelmäßig in der Hamburgischen Staatsoper zu hören (Oper und Ballett). Eine neue Konzertreihe für Vorschulkinder und ein großes Engagement im Bereich Musikvermittlung runden das Angebot der Symphoniker ab.

Zahlreiche Tourneen machten die Hamburger Symphoniker zu Botschaftern ihrer Stadt: Deutschlandweit aber auch international durch Reisen nach Spanien, Italien, Polen und eine überaus erfolgreiche fünfwöchige USA-Tournee.

Dirigenten wie z.B. Andrey Boreyko, Christian Arming, Philippe Jordan, Peter Ruzicka, Peter Schreier, Ralf Weikert, Miguel Gomez-Martinez, Stefan Sanderling oder Benjamin Wallfisch und Solisten wie Elisabeth Leonskaja, Ragna Schirmer, Christian Tetzlaff, Leila Josefowicz, Robert Dean Smith oder
Waltraud Meier sind immer wieder zu Gast.

Seit der Saison 2009/2010 ist der Chinese Muhai Tang Erster Gastdirigent der Hamburger Symphoniker und mit dem Solo-Harfenisten der Wiener Philharmoniker, Xavier de Maistre, ist in 2009/2010 ein Ausnahmekünstler als Artist in Residence verpflichtet.
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Hamburgische Vereinigung von Freunden der Kammermusik
Die Vereinigung ist stolz darauf, dass wohl kein namhaftes Kammermusikensemble der ganzen Welt auf den Programmen gefehlt hat und dass sie ihren Musikfreunden einen Querschnitt auch der weniger bekannten Werke der klassischen, romantischen und zeitgenössischen Kammermusikliteratur bieten können.
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Hanseatische Konzertdirektion
Seit mehr als 25 Jahren steht die Hanseatische Konzertdirektion in Hamburg für Konzerte auf höchstem musikalischen Niveau: Sei es im Bereich Klassik-Konzerte mit Künstlern wie José Carreras, Montserrat Caballé, Jessye Norman, Anne-Sophie Mutter, Cecilia Bartoli, und viele andere mehr, oder Weltmusik mit Ensembles wie KODO, Tango Metropolis, Quadro Nuevo und John Williams & Friends. Damit aber nicht genug: Im musikalischen Portfolio finden sich auch zahlreiche Konzerte aus dem Bereich Jazz mit dem Swing Dance Orchestra, Jacques Loussier und Joja Wendt, aber auch aus der Unterhaltungsmusik mit Konzerten von Blechschaden, Hans Liberg, Konstantin Wecker, Ulrich Tukur, Salut Salon und Lotto King Karl. Seit vielen Jahren ist auch die Reihe »Lesung & Musik« ein besonderer Veranstaltungsschwerpunkt: So vertrauten Peter Ustinov, Heinz Rühmann, Mario Adorf, Günter Strack und viele andere Stars des Theaters ihre Tourneen der Hanseatischen Konzertdirektion an. Abgerundet werden all diese vielfältigen Konzertaktivitäten mit bundesweiten Open-Air-Konzerten u. a. im Ludwigsburger Schloß, im Derby Park Hamburg oder im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen. Mit all diesen Aktivitäten ist die Hanseatische Konzertdirektion einer der führenden Konzert- und Tourneeveranstalter Deutschlands geworden. Die Firma betreut pro Saison ca. 80–100 Konzerte in eigener Regie und ist darüber hinaus mit eigenen Tourneeprojekten regelmäßig in den führenden Konzertsälen Deutschlands, aber auch der Schweiz und Österreichs präsent.


Karsten Jahnke Konzertdirektion
Kaum ein zweiter Anbieter verfügt über ein ähnliches breites Spektrum an Künstlern von Jazz über Rock und Pop bis zu Comedy und Entertainment. Ob James Taylor oder Jane Birkin, die Babyshambles oder Oliver Pocher: Karsten Jahnke hat mit seiner Kompetenz aus jahrzehntelanger Veranstaltererfahrung große Namen im Portfolio und bis heute nicht das Gefühl für Trends und Newcomer verloren.
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KlassikPhilharmonie Hamburg
Die KlassikPhilharmonie Hamburg (ehemals Hamburger Mozart-Orchester) wurde 1978 durch den bekannten Dirigenten Robert Stehli gegründet. Dem erfahrenen Orchestererzieher gelang es in wenigen Jahren, einen Klangkörper zu formen, der höchsten Ansprüchen genügt. Das Orchester konzertiert in zwei Formationen: Als Kammerorchester mit 23 Musikern, das ursprüngliche Mozartorchester, und als Kammersinfonieorchester mit 55 Musikern - die KlassikPhilharmonie. Der Namenspatron Mozart ist Leitstern und künstlerische Verpflichtung, doch das Repertoire des Orchesters umfasst alle Komponisten vom Barock bis zur Moderne, alle Stilbereiche von der schwergewichtigen Symphonik bis zur leichten Muse.
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Konzertdirektion Goette
Seit 75 Jahren ist die Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette Teil des Hamburger Musiklebens. Die großen Orchesterkonzerte fanden anfangs nicht in der Laeiszhalle, sondern im alten Conventgarten an der Kaiser-Wilhelm-Straße statt, bis das Gebäude am 24. Juli 1943 den Bomben der Operation »Gomorrah« zum Opfer fiel. In den fünfziger Jahren prägten neben den großen »Alten« wie David Oistrach ganz junge Talente das ProArte-Programm. So gastierte Friedrich Gulda als 21-Jähriger in Hamburg, ebenso wie der junge Dietrich Fischer-Dieskau.

Im Jahr 1988 übernahm schließlich Hans-Werner Funke die renommierte Konzertdirektion, in deren Geschäftsführung 2007 Christian Kuhnt eingetreten ist.

Bis heute gastieren in den drei Konzertzyklen Stars der Musikszene. Ob Anne-Sophie Mutter oder Cecilia Bartoli, Alfred Brendel, Hélène Grimaud, Lang Lang, Maurizio Pollini oder Martha Argerich – Goette bringt sie nach Hamburg.

Nach dem Verlust des Conventgartens wird Hamburg durch den Bau der Elbphilharmonie wieder über zwei Konzertsäle verfügen. Die Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette freut sich nach 75-jähriger Erfahrung darauf, mit ihren ProArte-Konzerten einen wesentlichen Beitrag zur Qualität und Vielfalt des Programms von Laeiszhalle und Elbphilharmonie zu leisten.
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NDR Sinfonieorchester
Das NDR Sinfonieorchester, zukünftig »Orchester in Residence« der Elbphilharmonie, wurde 1945 gegründet. Über ein Vierteljahrhundert lang prägte Hans Schmidt-Isserstedt, der erste Chefdirigent, das künstlerische Profil des Orchesters. Das Ensemble wurde rasch über die Grenzen Hamburgs hinaus bekannt. Als Gastdirigenten konnten in den frühen Jahren Wilhelm Furtwängler, Hans Knappertsbusch, Erich Kleiber, Otto Klemperer, Ferenc Fricsay und Karl Böhm verpflichtet werden.

Neben der Pflege des klassisch-romantischen Repertoires lag ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit stets auch auf der Präsentation zeitgenössischer Werke. Dirigenten wie Bruno Maderna, Hans Rosbaud, Pierre Boulez, Michael Gielen und Krzysztof Penderecki, dem Orchester ab 1988 langjährig als ständiger Gastdirigent verbunden, leiteten wichtige Uraufführungen in Hamburg.

Nach den Chefdirigenten der siebziger Jahre, Moshe Atzmon und Klaus Tennstedt, erreichte die 20-jährige intensive Zusammenarbeit des Orchesters mit Günter Wand eine ähnliche Bedeutung wie die Ära Schmidt-Isserstedt.

Nach John Eliot Gardiner und Herbert Blomstedt wurde 1998 Christoph Eschenbach in diese Position berufen, und seit der Saison 2004/2005 setzt Christoph von Dohnányi die Tradition bedeutender Dirigentenpersönlichkeiten in der Chefposition des NDR Sinfonieorchesters fort. Neben ihm nimmt Alan Gilbert die Position des ersten Gastdirigenten ein. Ab 2011 wird Thomas Hengelbrockals Chefdirigent am Pult der »Elbphilharmoniker« stehen.
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Philharmoniker Hamburg
Die Philharmoniker Hamburg spielen sowohl in der Hamburgischen Staatsoper als auch in eigenen Konzertreihen in Hamburg. Die Ursprünge des Orchesters liegen in der am 9. November 1828 gegründeten Philharmonischen Gesellschaft, ein »Verein zur Aufführung von Winterkonzerten«. Unter Leitung von Friedrich Wilhelm Grund wird die Gesellschaft im 19. Jahrhundert zu einem Treffpunkt bedeutender Künstler wie z. B. Clara Schumann, Franz Liszt, Hans von Bülow und Johannes Brahms.

1896 folgte die Gründung des »Vereins Hamburgischer Musikfreunde« mit dem Ziel, durch private wie staatliche Unterstützung die Mittel für ein saisonunabhängiges, ständiges Hamburger Sinfonieorchester zu schaffen.

1908 wird die neu erbaute Musikhalle mit einem Festkonzert des Philharmonischen Staatsorchesters eingeweiht. Mit dem Dirigenten Karl Muck beginnt 1922 eine neue Epoche der Philharmonie, auch Sergej Prokofjew und Igor Strawinsky gastieren am Pult der Philharmonie.

1951 wird Joseph Keilberth Nachfolger von Eugen Jochum als Hamburgischer Generalmusikdirektor, als Chefdirigenten des Philharmonischen Staatsorchesters folgen Wolfgang Sawallisch (1961–1973), Horst Stein (1973–1976) und Aldo Ceccato (1976–1982). 1984 wird Hans Zender Generalmusikdirektor der Oper und der Philharmonie. Ab 1988 heißt er neue Generalmusikdirektor Gerd Albrecht. Dann übernimmt Ingo Metzmacher als Generalmusikdirektor die Leitung des Philharmonischen Staatsorchesters.

Heute ist die australische Dirigentin Simone Young Generalmusikdirektorin des Orchesters. Unter ihrer Leitung gibt es neben Musik moderner Komponisten wie Olivier Messiaen, Tan Dun oder Matthias Pintscher auch große Werke des klassisch-romantischen Repertoires zu hören. Eine Serie mit Urfassungen von Bruckner-Sinfonien ist inzwischen mit großem Erfolg auf CD dokumentiert.
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Riverconcerts
Von Singer/Songwritern bis Crossover: Seit 2006 präsentiert der DEAG-Veranstalter Größen des Musikbetriebs wie Peter Maffay oder Andy McKee.
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