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Mariss Jansons


Drei Konzerte im Großen Saal der Laeiszhalle.

Frage: Was verbindet das beste und das sechstbeste Orchester der Welt (wenn man der aktuellen Rangliste des Klassik-Magazins »Gramophone« glauben will), also das Amsterdamer Concertgebouw Orchester und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks? Antwort: ihr gemeinsamer Künstlerischer Leiter Mariss Jansons. Wenn der lettische Stardirigent nun mit seinen Ensembles sowie den Wiener Philharmonikern (dritter Rang) in der Saison 2010/2011 eine Residenz in Hamburg gestaltet, kann man ohne Übertreibung von einem Gipfeltreffen der Orchester sprechen. Und dass Mariss Jansons das Beste aus jedem Klangkörper hervorzuholen versteht, ohne dessen spezifische Eigenheiten zu beschneiden, hat der einstige Karajan-Schüler zuvor schon als Leiter so unterschiedlicher Orchester wie jener von St. Petersburg, Oslo, London und Pittsburgh bewiesen.

Mit den höchsten Weihen der Branche versehen, wie Classical Music Award oder Dirigat des Wiener Neujahrskonzertes (2006), hat Mariss Jansons längst die Wahl unter den Besten der Besten. So schwärmt er von »seinen« Bayern: »Das Orchester ist nicht nur brillant - es hat überhaupt keine Schwächen. Sie sind ungeheuer spontane Spieler, sie spielen jedes Konzert als wäre es ihr letztes. Für mich als Dirigent ist es, wie einen Rolls-Royce zu fahren.« An den drei Abenden in Hamburg stehen ihm zudem Solisten von Weltrang zur Seite: Mit Thomas Hampson musiziert er Mahlers »Lieder eines fahrenden Gesellen«, mit Mitsuko Uchida und Leif Ove Andsnes Klavierkonzerte von Beethoven und Mozart. Die zweiten Programmhälften sind Höhepunkten der romantischen Orchesterliteratur gewidmet - von Berlioz' »Symphonie fantastique« über »Vorspiel und Liebestod« aus Wagners »Tristan und Isolde« bis zu Strauss' autobiografischem Epos »Ein Heldenleben«.







Die Konzerte der Reihe

18.01.11

Wiener Philharmoniker • Thomas Hampson • Mariss Jansons

Di, 20:00 - ca. 22:15 Uhr / Laeiszhalle Hamburg / Großer Saal / Elbphilharmonie Konzerte

Gustav Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen
Hector Berlioz: Symphonie fantastique / Episode de la Vie d'un Artiste op. 14
***
Zugabe des Solisten:
Gustav Mahler: Ging heute morgen übers Feld (Lieder eines fahrenden Gesellen)
Zugabe des Orchesters:
Jean Sibelius: Valse triste op. 44/1 (Kuolema)

06.02.11

Königliches Concertgebouw Orchester • Leif Ove Andsnes • Mariss Jansons

So, 20:00 / Laeiszhalle Hamburg / Großer Saal / Elbphilharmonie Konzerte

Gioachino Rossini: Ouvertüre zu «L'italiana in Algeri»
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester c-Moll KV 491
***
Richard Wagner: Vorspiel und Liebestod (Tristan und Isolde)
Richard Strauss: Suite aus »Der Rosenkavalier« op. 59
***
Zugabe des Solisten:
Frédéric Chopin: Grande Valse brillante As-Dur op. 42
Zugabe des Orchesters:
Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zu »Le nozze di Figaro« KV 492
Richard Wagner: Vorspiel zu «Lohengrin»

23.03.11

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks • Mitsuko Uchida • Mariss Jansons

Mi, 20:00 - ca. 22:00 Uhr / Laeiszhalle Hamburg / Großer Saal / Elbphilharmonie Konzerte

Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll op. 37
Richard Strauss: Ein Heldenleben / Tondichtung für großes Orchester op. 40
***
Zugabe der Solistin:
Robert Schumann: aus: Davidsbündlertänze / 18 Charakterstücke op. 6
Zugabe des Orchesters:
Edvard Grieg: Solveigs Lied op. 55/4 (Peer Gynt-Suite Nr. 2)