Philharmoniker Hamburg

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Simone Young © Kasskara

Die Philharmoniker Hamburg spielen sowohl in der Hamburgischen Staatsoper als auch in eigenen Konzertreihen in Hamburg. Die Ursprünge des Orchesters liegen in der am 9. November 1828 gegründeten Philharmonischen Gesellschaft, ein »Verein zur Aufführung von Winterkonzerten«. Unter Leitung von Friedrich Wilhelm Grund wird die Gesellschaft im 19. Jahrhundert zu einem Treffpunkt bedeutender Künstler wie z. B. Clara Schumann, Franz Liszt, Hans von Bülow und Johannes Brahms.

1896 folgte die Gründung des »Vereins Hamburgischer Musikfreunde« mit dem Ziel, durch private wie staatliche Unterstützung die Mittel für ein saisonunabhängiges, ständiges Hamburger Sinfonieorchester zu schaffen.

1908 wird die neu erbaute Musikhalle mit einem Festkonzert des Philharmonischen Staatsorchesters eingeweiht. Mit dem Dirigenten Karl Muck beginnt 1922 eine neue Epoche der Philharmonie, auch Sergej Prokofjew und Igor Strawinsky gastieren am Pult der Philharmonie.

1951 wird Joseph Keilberth Nachfolger von Eugen Jochum als Hamburgischer Generalmusikdirektor, als Chefdirigenten des Philharmonischen Staatsorchesters folgen Wolfgang Sawallisch (1961–1973), Horst Stein (1973–1976) und Aldo Ceccato (1976–1982). 1984 wird Hans Zender Generalmusikdirektor der Oper und der Philharmonie. Ab 1988 heißt er neue Generalmusikdirektor Gerd Albrecht. Dann übernimmt Ingo Metzmacher als Generalmusikdirektor die Leitung des Philharmonischen Staatsorchesters.

Heute ist die australische Dirigentin Simone Young Generalmusikdirektorin des Orchesters. Unter ihrer Leitung gibt es neben Musik moderner Komponisten wie Olivier Messiaen, Tan Dun oder Matthias Pintscher auch große Werke des klassisch-romantischen Repertoires zu hören. Eine Serie mit Urfassungen von Bruckner-Sinfonien ist inzwischen mit großem Erfolg auf CD dokumentiert.

www.philharmoniker-hamburg.de

 

Alle Konzerte der Philharmoniker Hamburg in der Laeiszhalle.

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