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Liebe Musikfreunde, |
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Belcea Quartet – Das Beethoven-Projekt III |
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Was das Belcea Quartet an Konzertresidenzen so schätzt, ist die Möglichkeit, eine Verbindung zum Publikum aufzubauen, die von Konzert zu Konzert stetig an Qualität gewinnt. Beobachten ließ sich diese zunehmende Vertrautheit schon an den ersten beiden Abenden seiner aktuellen Reihe bei den Elbphilharmonie Konzerten, die das Hamburger Abendblatt völlig zu recht als »Weltklasse« bezeichnete. Natürlich trägt dazu auch die stimmige dramaturgische Gestaltung bei: Die vier Musiker nehmen das Publikum mit auf eine Reise durch die Welt der Streichquartette Beethovens – jedes von ihnen wird am Ende der Residenz einmal erklungen sein. Am dritten Abend dieses Beethoven-Marathons steht nun ihr erklärtes Lieblingswerk im Mittelpunkt: Das Streichquartett in cis-Moll op. 131, das Beethoven selbst als sein größtes Streichquartett bezeichnete.
Dienstag, 24. Januar / 20 Uhr |
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Christian Tetzlaff spielt Bach |
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»War das noch von dieser Welt?« fragte sich das Hamburger Abendblatt im vergangenen Oktober nach dem großartigen und restlos ausverkauften Eröffnungskonzert von Christian Tetzlaffs Residenz bei den Elbphilharmonie Konzerten. Zum Abschluss des Zyklus drängt sich diese Frage nun erst recht auf: Der Weltklassegeiger spielt an einem Abend alle sechs Solosonaten und Partiten von »Gott Vater« Johann Sebastian Bach. Christian Tetzlaff sieht diese himmlische Musik als das »persönliche Gebetbuch des Komponisten« an – und wohl auch von sich selbst. Schon als Kind hörte er zu Hause im heimatlichen Hamburg im trauten Kreis der Familie Bach-Kantaten und entwickelte so eine besonders enge Beziehung zur Tonsprache des barocken Genies. Die Solosonaten und Partiten nahm er vor einigen Jahren sogar schon zum zweiten Mal auf CD auf: mit mystischem Tiefsinn und überirdischer Schönheit.
Montag, 30. Januar / 20 Uhr |
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Bremer Dreamteam |
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Seit Jahren setzt Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen Maßstäbe dafür, wie man als modernes Orchester auf höchstem Energielevel zusammen musiziert. »Es ist eher eine große Kammermusikgruppe als ein kleines Symphonieorchester« charakterisiert der estnische Chefdirigent Paavo Järvi sein Ensemble und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Nun wenden sich die Alleskönner einer neuen Aufgabe zu: der Neuinterpretation sämtlicher Symphonien Robert Schumanns. Die erste CD ist bereits erschienen; NDR Kultur lobte: »Sorgfalt, Spielfreude und Fantasie sind einige der wichtigsten Zutaten zum Erfolgsrezept der Aufnahme. Damit ist dem Bremer Dreamteam unter der Leitung von Järvi erneut ein großer Wurf gelungen. Auch bei Schumann führt kein Weg an der Kammerphilharmonie vorbei.« In die Laeiszhalle bringen die Bremer außer Schumann auch noch Brahms mit – eine charmante Geste hanseatischer Freundschaft.
Freitag, 3. Februar / 20 Uhr |
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Von Rittern und Rabauken: Die Reise nach Brasilien |
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Kolja will nach Brasilien fliegen. Petja glaubt nicht, dass das geht. Es ist ja auch schwer, Kolja zu glauben, wenn man die leere Bühne sieht mit nichts als einem Flügel. Aber weil er sich genug Mühe gibt, findet Kolja einen Piloten, der Flügel wird buchstäblich zum Fluggerät und die Reise kann losgehen. Die Musik des jungen Schostakowitsch hat immer den richtigen Ton für die Geschichte von Daniil Charms. Eine irgendwie absurde Geschichte von einem Autor, der es liebte, einfach drauflos zu erzählen. Der die Grenzen der Realität immer anzweifelt, so wie es Kolja tut, der sich deshalb beständig streiten muss mit Petja, für den nur gilt, was man anfassen kann. Hier kann man erleben, wie wenig man anzufassen braucht, um nach Brasilien zu gelangen. Musik, eine Erzählerin und ein klein wenig Fantasie reichen aus für einen Ausflug in ein clownesk-philosophisches Abenteuer, an dessen Ende man nur bedauert, dass man irgendwann doch wieder zu Hause landen muss.
Sonntag, 5. Februar / 11 Uhr |
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Hans Werner Henze: El Cimarrón |
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Der Anthropologe Miguel Barnet hat die Lebensgeschichte des Estéban Montejo aufgezeichnet und 1966 als Buch unter dem Titel »El Cimarrón« veröffentlicht. Es ist die Lebensgeschichte eines entflohenen Sklaven, dessen Rebellion gegen politische und gesellschaftliche Schranken und zugleich auch ein Stück kubanische Geschichte. Hans Magnus Enzensberger dienten Barnets Aufzeichnungen als Grundlage für ein Libretto, das er für Hans Werner Henze schrieb. In Henzes »Rezital für vier Musiker« stehen Textpassagen für einen Sänger neben den Musikpassagen für die ungewöhnliche Instrumentenkombination Flöte, Schlagzeug und Gitarre. Das Konzert wird im Rahmen der Lessingtage 2012 mit Musikern des berühmten Ensemble Modern neu eingerichtet. Eine Kooperation von Human Rights Watch mit dem Thalia Theater und den Elbphilharmonie Konzerten.
Dienstag, 31. Januar & Mittwoch, 1. Februar / 20 Uhr |
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Veranstaltungen im Elbphilharmonie KulturcaféDie Veranstaltungen finden im 1. Obergeschoss des Elbphilharmonie Kulturcafé statt. Der Eintritt ist frei. |
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Kulturgespräch / Mittwoch, 25.1. / 18 Uhr Elbphilharmonie Kulturgespräch mit Bo SkovhusBo Skovhus gehört zu den markantesten Erscheinungen der internationalen Sängerszene: ein lyrischer, aber doch kraftvoller Bariton mit einer unwiderstehlichen Bühnenausstrahlung, der sowohl auf den Opernbühnen der großen Musikmetropolen wie auch in einem Liederabend Publikum und Presse für sich einnimmt. Unvergessen seine Darstellung des Wozzeck an der Staatsoper Hamburg in der Produktion von Peter Konwitschny und Ingo Metzmacher. Nach vielen Jahren kommt er endlich wieder für eine Premiere an das Haus in der Dammtorstraße zurück: In »Lear«, der gefeierten Shakespeare-Vertonung von Aribert Reimann (Uraufführung 1978), verkörpert Bo Skovhus die Titelpartie. Im Elbphilharmonie Kulturcafé spricht der dänische Sänger über seine Karriere, über die Figur des Lear und die Musik von Aribert Reimann sowie über die Hamburger Neuinszenierung von Karoline Gruber. |
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Elbphilharmonie Kulturcafé |
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