Das Elbphilharmonie Festival »Lux aeterna« vereint vom 2. Februar bis 4. März 2013 im weitesten Sinne spirituelle Musik; Musik, die Ebenen in uns berührt, die im hektischen Alltag oft zu kurz kommen. Musik war zu allen Zeiten und in allen Kulturen der Welt das naheliegendste Ausdrucksmittel spiritueller Empfindungen – und das intuitiv verständlichste. Die Besinnung auf »innere« Werte scheint heute notwendiger denn je. Viele Menschen suchen nach Möglichkeiten der Einkehr, Ruhe und Besinnung, nach Naherholungsgebieten für die gestresste Seele. »Lux aeterna« möchte diese Sehnsucht nach spiritueller Erfahrung erfüllen – mit Musik. Der Titel »Lux aeterna« bezieht sich auf den Wunsch nach »ewigem Licht« aus dem katholischen Requiem. Dieses »ewige Licht« steht als Metapher für ewig gute Musik. Musica aeterna.
Die Konzerte
Das Programm zum Festival hier zum Download und zum Ansehen.
Lux aeterna Konzertpakete
Sie wissen nicht recht, für welche Konzerte Sie sich entscheiden sollen? Sie finden nicht die Zeit für ein ausführliches Studium des Festivalprogramms? Buchen Sie einfach eines dieser Konzertpakete zum Sonderpreis (25% Rabatt) - telefonisch unter der Tel. 040 357 666 66, schriftlich oder im Elbphilharmonie Kulturcafé. Elbphilharmonie Kulturcafé Am Mönckebergbrunnen Barkhof 3 / 20095 Hamburg Tel.: 040 - 357 666 66 Fax: 040 - 357 666 888 tickets@elbphilharmonie.de Lux aeterna klassisch
08.02.2013 Kulturkirche Altona Midori Seiler, Violinen Christian Rieger, Cembalo und Orgel Biber: Rosenkranz-Sonaten
02.03.2013 St. Michaelis Amsterdam Baroque Orchestra & Choir Ton Koopman, Dirigent Telemann: Zwei Lamentationes für einen Hamburger Bürgermeister / Die Donnerode
€ 99 / 85 / 65 / 44
Konzertpaket online bestellen (Bitte geben Sie bei der Bestellung an, ob Sie für das Konzert der Philharmoniker Hamburg den 24. oder 25. Februar als Termin bevorzugen.)
Lux aeterna Mix Stellen Sie sich Ihr persönliches Lux aeterna Konzertprogramm zusammen und sparen Sie 20% beim gleichzeitigen Kauf von Karten für mindestens 3 verschiedene Festivalkonzerte.
2001: Odyssee im Weltraum So, 03.03.2013 19 Uhr / Metropolis Kino € 6,50 / erm. € 4,50 Stanley Kubrick: »2001: Odyssee im Weltraum« Mit Musik von György Ligeti, Richard Strauss, Johann Strauß, Aram Khatschaturian
Das Metropolis Kino zeigt vom 3. bis 8. März Filme rund um den Themen-Schwerpunkt »Lux aeterna«. Weitere Informationen unter www.metropoliskino.de
Einen ersten musikalischen Eindruck von »Lux aeterna« gibt es über diese Playlist auf Spotify:
»Lux aeterna« wird ermöglicht durch die großzügige Unterstützung von:
2.2. Le Concert des Nations • Jordi Savall
Eröffnung mit Jordi Savall und einem der größten Werke der geistlichen Musik: Monteverdis Marienvesper.
4.2. Trio Mediæval • Lillevan
Das norwegisch-schwedische Vokalensemble mit einer gregorianischen »Ladymass«, untermalt vom Berliner Videokünstler Lillevan.
7.2. »Around the World«: Fatoumata Diawara
Auf dem Spitzenplatz unter den jungen, aufstrebenden Stimmen Afrikas: Fatoumata Diawara aus Mali.
Philosophische Musik mit fünfzehn verschiedenen Stimmungen der Geige: Bibers Rosenkranz-Sonaten gespielt von einer Expertin für Alte Musik.
9.2. Asif Ali Khan & Party
Spiritualität und Musik aufs Engste verknüpft: Sufi-Musik, die den Bogen von sanfter Trance bis zum extatischen Rausch spannt.
10.2. NDR Chor • Marcus Creed
Ohne Finsternis kein Licht: Ein Chorkonzert gewidmet den düsteren Nächten zwischen Gründonnerstag und Karsamstag.
13.2. Iveta Apkalna • Gábor Boldoczki
Unter dem Titel »Anrufung« präsentieren zwei Spezialisten ihres Fachs, Apkalna an der Orgel und Boldoczki an der Trompete, Werke von J.S. Bach bis Pēteris Vasks.
14.2. Jivan Gasparyan
Mit dem armenischen Nationalinstrument »Duduk« verknüpft Gasparyan Volksmusik, Pop, Jazz und Klassik.
15.2. Ensemble Resonanz
»Wo bist du Licht!«: Das Ensemble Resonanz mit drei Zugängen zu Licht und Ewigkeit von Claude Vivier, Mark Andre und Sofia Gubaidulina.
16.2. Martin Haselböck • Chorus sine nomine
Der experimentierfreudige Organist mit dem »namenlosen« Chor auf der Suche nach dem Überirdischen und Göttlichen.
17.2. Von Schafen und Schlingeln: Wolken-Oto und die aprikosenfarbene Katze
Für Kinder: Der kleine Oto entdeckt ein außergewöhnliches Instrument - die Viola da Gamba.
19.2. Kremerata Baltica • Gidon Kremer
Einer der weltweit führenden Geigensolisten zu Gast mit seinem baltischen Spitzenorchester und Philip Glass' Violinkonzert Nr. 2.
21.2. »ePhil«: Philip Jeck
Knacken, Knistern und Rauschen: Der Liverpooler Philip Jeck komponiert auf gefundenen Vinyl-Schallplatten.
22.2. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen • The Hilliard Ensemble • Järvi
Das weltweit gefeierte Ensemble auf einem erkenntnisreichen Gang durch die Jahrhunderte.
23.2. Kinderorgel Abschlusskonzert
Elbphilharmonie Kompass: Sechs Grundschulklassen präsentieren die Ergebnisse ihrer Workshops zur »Königin der Instrumente«.
24.+25.2. Philharmoniker • NDR Chor • Young
Ein Werk, das die Grenzen zwischen Weltlichem und Göttlichem verwischt: Mozarts Krönungsmesse, aufgeführt von einem gesamt-hamburgischen Ensemble.
24.2. Quatuor Diotima
Gefallene Engel, Seelenwanderung und der Kampf zwischen Gut und Böse: Das französische Quartett präsentiert u.a. George Crumbs »Black Angels«.
26.2. Marino Formenti, Klavier • Stile Antico
Der »Glenn Gould des 21. Jahrhunderts« zu Gast mit einem der aufregendsten Ensembles für Alte Musik - Stile Antico.
26./27./28.2. Puz/zle
Die Menschheitsgeschichte als Puzzle − der flämisch-marrokanische Choreograf Sidi Larbi Cherkaoui mit einem virtuos-erzählerischen Tanz-Stück.
27.2. Concerto Köln • NDR Chor • Ahmann
Ein wahres Drama ohne Kulissen und Kostüme: Händels Chorwerk »Judas Maccabaeus« – mit einem Ensemble spezialisiert auf die historische Aufführungspraxis.
28.2. Symphoniker • Tharaud • Labadie
Musik als »Begierde der Begierden« – Werke über Leiden und Leidenschaft und einem Solisten, der diese Emotionen erlebbar macht.
2.3. Amsterdam Baroque Orchestra & Choir
Erste Wiederaufführung nach 250 Jahren: Zum Festivalabschluss widmet sich der Barockspezialist Ton Koopman dem Werk Telemanns.
4.3. Belcea Quartet • Thomas Quasthoff
Epilog: die Gelegenheit, Thomas Quasthoff nach dem Ende seiner Sängerlaufbahn als Sprecher zu erleben – mit Haydns »Die sieben letzten Worte«.