Hamburger Symphoniker

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Jeffrey Tate und die Hamburger Symphoniker (c) J. Konrad Schmidt

Die Hamburger Symphoniker sind seit 1957 das originäre Symphonieorchester aller Hamburgerinnen und Hamburger. Sie stehen für Konzerte, die höchsten künstlerischen Ansprüchen genügen, für eine ungewöhnlich vielseitige Musikvermittlung, für Profil in gesellschaftlichen Debatten und für den traditionsreichen Standort: Die Hamburger Symphoniker sind das Residenzorchester der Laeiszhalle.

Die Hamburger Symphoniker gelten nach bald sechs Jahrzehnten als essentieller Bestandteil des Hamburger Musiklebens sowie als Repräsentant der noch jungen Idee einer Musikstadt Hamburg. Der Intendant Daniel Kühnel und der weltweit renommierte Orchesterchef Maestro Jeffrey Tate haben sich seit Beginn ihrer Zusammenarbeit im Jahre 2009 mit der profilierten Programmgestaltung einen Namen gemacht. Nicht zuletzt durch anspruchsvolle und unverwechselbare Programme, die zum Synonym für die Konzerte der Hamburger Symphoniker geworden sind, ist es gelungen, die Zahl der Besucher erheblich zu steigern.

Wachsendes Interesse weckt der besondere Weg der Hamburger Symphoniker im Ausland. Als »denkendes Orchester« einer werdenden Musikstadt und stets sich selbst treu, sind die Hamburger Symphoniker auf dem Wege, sich als Klangkörper auch international zu etablieren. Große Anerkennung erhielt das Orchester durch Tourneen in Länder wie Großbritannien, Italien, Frankreich, Spanien, Skandinavien, Türkei, Polen, die USA und China.

Mit ihrem Gespür für außergewöhnliche Künstler – der herausragende Geiger Guy Braunstein ist weiterhin Erster Gastkünstler; zudem konnte zum Saisonbeginn 2014/15 mit Ion Marin ein profilierter Erster Gastdirigent gewonnen werden – arbeiten die Hamburger Symphoniker stets daran, für ihre Stadt ein unverwechselbares Qualitätsprofil zu entwickeln. Dieses soll in alle nur erdenklichen Lebensbereiche hinein wirken, von jedem Hamburger gehört und erlebt werden und über die Stadtgrenzen hinaus strahlen. Der Wirkungskreis der Hamburger Symphoniker ist dementsprechend nicht auf die Laeiszhalle beschränkt, sondern erstreckt sich auch auf die Hochschule für Musik und Theater, auf die Hamburgische Staatsoper sowie auf Konzertsäle des Umlands. Insbesondere die Musikvermittlung für Kinder und Jugendliche bildet dabei einen wesentlichen Schwerpunkt.

Die Hamburger Symphoniker wollen zusammen mit allen anderen Akteuren der Hamburger Musikwelt ihrer Stadt eine eigene musikalische Stimme geben. Für die Hamburger Symphoniker ist ein Orchester ein musikalisches Kompetenzzentrum. Auch in aktuelle gesellschaftspolitische Debatten wollen sie sich mithilfe der Musik einmischen. Neue Akzente in der Musiklandschaft Hamburgs sollen dem Anspruch des Orchesters auf Exzellenz, Originalität und Publikumsnähe gerecht werden. Der Erfolg auch solcher Programmideen unterstreicht Hamburgs Potenzial als lebendige und moderne Musikstadt und bestätigt den Weg des Orchesters.

Der erste Chefdirigent der Hamburger Symphoniker war Robert Heger. Es folgten Gabor Ötvös, Wilfried Boettcher, Heribert Beissel, Carlos Kalmar, Miguel Gómez Martínez, Yoav Talmi, Andrey Boreyko und seit 2009 Jeffrey Tate. Bedeutende Gastdirigenten waren etwa Sir Charles Mackerras, Christian Thielemann, Peter Ruzicka, Horst Stein, Sebastian Weigle, Ion Marin und Philippe Jordan.

www.hamburgersymphoniker.de

Alle Konzerte der Hamburger Symphoniker in der Laeiszhalle.

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