04_dot 11 Plain_2010

Magdalena Kožená • Private Musicke
Stimmwelten

Do, 20:00 - ca. 21:20 Uhr / Laeiszhalle Hamburg / Großer Saal

Veranstalter: Elbphilharmonie Konzerte

Magdalena Kožená Mezzosopran
Ensemble Private Musicke
Barockgitarre Hugh Sandilands
Colascione Daniel Pilz
Theorbe Jesús Fernández Baena
Harfe Margret Köll
Lira da Gamba Brigitte Gasser
Violone Richard Myron
Percussion Gabriele Miracle
Pierre Pitzl Gitarre und Leitung

»Lettere amorose«
Giovanni Battista Vitali: O bei lumi
Sigismondo D'India: Cruda Amarilli
Giulio Caccini: Odi, Euterpe, il dolce canto
Luis de Briceno: Caravanda Ciacona
Tarquinio Merula: Canzonetta spirituale sopra la Nanna «Hor ch'è tempo di dormire»
Gaspar Sanz: Canarios
Sigismondo D'India: Torna il sereno Zefiro
Biagio Marini: Con le stelle in ciel
Giovanni Paolo Foscarini: Passamezzo
Claudio Monteverdi: Si dolce è'l tormento
Giovanni de Macque: Capriccio stravagante
Giovanni Girolamo Kapsperger: Aurilla mia, quando m'accese
Sigismondo D'India: Ma ché ? Squallido e oscuro
Giovanni Girolamo Kapsperger: Felici gl'animi
Giovanni Paolo Foscarini: Ciacona
Barbara Strozzi: L'Eraclito amoroso: Udite amanti
Lucas Ruiz de Ribayaz: Españoletas
Tarquinio Merula: Folle è ben che si crede
Claudio Monteverdi: Quel sguardo sdegnosetto
***
Zugabe:
Sigismondo D'India: Sfere, fermate
Giovanni Girolamo Kapsperger: Già risi







Mezzosoprane stehen im alltäglichen Opernbetrieb ja stets ein wenig im Schatten der Soprane – das gängige Repertoire weist eben bevorzugt den höchsten Stimmlagen die führenden Rollen zu. Gewitzte Mezzos suchen daher gerne in der Alten Musik ein zusätzliches, weitgehend konkurrenzloses Betätigungsfeld, teilen sie sich doch dort seit Aussterben der Kastraten die prächtigsten Hosenrollen mit einer kleinen Handvoll von Countertenören. In diesem Bereich ist Magdalena Kozená neben Cecilia Bartoli die international meistbewunderte Mezzosopranistin: Ihre Interpretationen barocker Musik genießen weit über den Kreis eingeschworener Originalklang-Liebhaber Kultstatus und haben wesentlich dazu beigetragen, Alte Musik neu im Konzertleben zu verankern.

Seit ihre internationale Karriere 1995 mit dem Gewinn des Salzburger Mozart-Wettbewerbs ihren Ausgang nahm, hat die gebürtige Tschechin vor allem mit Musik von Bach, Händel, Gluck und Mozart bleibende Maßstäbe gesetzt. Dass ihr neben dem 18. auch das frühe 17. Jahrhundert ein Anliegen ist, zeigt sie nun in einem Recital, das zu den Anfängen des Sologesangs zurückführt: Die klingenden »Liebesbriefe« der führenden Madrigalisten um 1600 sind vokale Kostbarkeiten, denen nur eine begnadete Sängerin wie Magdalena Kozená ganz gerecht werden kann – die höchste Kunstfertigkeit der Stücke bändigt sie mit vollendeter Gesangstechnik und stilistisch authentischem Ausdrucksvermögen.


 


 

Kartenpreise:
Euro: 55,00 / 49,00 / 42,00 / 31,00 / 15,00 / 9,00 (inkl. Gebühren)

www.kozena.cz

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